Supports 2022

SUPPORTS 2022

Alle Abschlussarbeiten eines GDG-Jahrgangs werden gezielt in das breite Netzwerk von Akteur*innen aus Kultur und Industrie gespielt. Die GDG-Botschafter* innen wählen nach eigenen Kriterien spezifische Projekte aus, um die dahinter stehenden Nachwuchsdesigner*innen möglichst individuell zu fördern.

Fotos: Oliver Killig

PUBLICATION

afilii
Katja Runge

Katja Runge, Gründerin von afilii, Plattform und Netzwerk für kindgerechtes Gestalten, vergibt dieses Jahr mehrere Supports.

Afilii unterstützt vier Graduates mit der Veröffentlichung eines Interviews auf Deutsch und Englisch auf der afilii-Plattform und in den sozialen Kanälen, um für eine internationale Aufmerksamkeit für die kindgerechten Entwürfe der jungen Talente zu sorgen. Weiterhin besteht die Möglichkeit für die ausgewählten Graduates über 12 Monate hinweg an den virtuellen Meet-up´s und Veranstaltungen des afilii-Netzwerkes teilzunehmen – um wertvollen Austausch und motivierendes Feedback zu erhalten.

DDCAST – Podcastproduktion
Georg-Christof Bertsch

Zusammen mit Dr. Felix Kosok (Vorstand DDC) wählt Georg-Christof Bertsch Graduates für eine themenbezogene DDCAST Produktion aus.

Der DDCAST vom Deutschen Designer Club ist mittlerweile zum inhaltlich wichtigsten Design-Podcast in deutscher Sprache gewachsen. Die Zugriffe steigen, insbesondere weil der Podcast kein reines Konversationsformat ist sondern Themen – und auch schwierige – abarbeitet. 

In Folge 111 spricht Georg-Christof Bertsch mit Ezra Dilger und Marvin Schwark vom Kollektiv Plus X über das Theater on Tour.

Statement zur Auswahl von Georg-Christof Bertsch und Dr. Felix Kosok:

„Zur Einübung und Praktizieren demokratischer Diskurse braucht es barrierearme, attraktive Räume, in denen mit Mitteln der Debatte direkte Demokratieformen gelebt werden können und Inhalte der parlamentarischen Arbeit im direkten Austausch der Bürger:innen vorbereitet, erörtert, kritisiert werden können.
Der klassische Raum dafür sind Hinterzimmer der Gastronomie. Die bereits im „Fliegenden Forum“ von Ezra Dilger formulierte Programmatik lautet: „Das Projekt ist ein Angebot zur Entwicklung von Akzeptanz und Toleranz im Miteinander.“ Diese legen die Juroren als Modell für einen mobilen Ort gelebter Demokratie aus.
Hier könnten künftig Formate, wie z.B. die, durch die Gelbwestenbewegung ausgelöste, Grand Tour von Emmanuel Macron ihren Ort finden. Oder lokale Initiativen können Camps und kleine Konvente veranstalten. So kann Politik, auch bei schlechten Wetterbedingungen, auf Fest-, Rathausplätzen und vor Landratsämtern auf dem Land ein öffentliches, zugängliches Forum finden.“

Thematische Artikel
ndion

Auf ndion.de, der Content-Plattform des Rat für Formgebung, erscheinen im Oktober vier Artikel zu den Themen „Design Research“, „Social Design“, „Circular Design“ und „Design Culture“ erscheinen. Die Autor*innen der Beiträge gehen darin auf wichtige Entwicklungen im Design und Projekte der jungen Talenten der German Design Graduates ein.

Im Kreislauf aus der Dauerkrise

mit:
5Tons von Maren Klamser
Flushed. Digest the rest von Sophia Reißenweber
Whole Earth Project von Louis Bruno Bindernagel
reLoopbox von Milena Huber

Social Design: Demokratie. Partizipation. Empowerment.

mit:
Denk-mal von Jasmin Schauer
Theater on Tour von Ezra Dilger
Frei_Park_Raum von Antonia Ney.

DESIGNFORSCHUNG: Der Transfer in die Anwendung

mit:
Qio von Cosima Pauli
Entwurf eines Augmented Reality Interface von Carolin Horn
Air Craft von Johannes Schmidtner

PR – Coaching
Jasmin Jouhar

Seit vielen Jahren gehört das junge Design zu Jasmin Jouhars Lieblingsthemen. So weiß sie genau, wie wichtig es für Absolventen*innen ist, ihre Arbeit einem größeren Publikum präsentieren zu können.

Jasmin Jouhar supported mit einem individuellen PR-Coaching: Wie geht Pressearbeit? Welche Themen passen zu welchen Medien? Und was interessiert Journalisten überhaupt? Für junge Absolvent*innen sind das wichtige Fragen, Jasmin Jouhar berät zu Themen der medialen Sichtbarkeit.

Feature
Baunetz interior|design

Baunetz interior|design unterstützt mit einem ausführlichen Artikel auf Baunetz interior | design, für mehr öffentliche und fachliche Aufmerksamkeit für den ausgewählten Absolventen, da die mediale Sichtbarkeit insbesondere am Anfang einer Designkarriere helfen kann erste Hürden zu nehmen. Das individuelle Interview ist eine tolle Gelegenheit in einen ersten Austausch mit Medienprofessionals zu kommen und ist vor allem ein Beweis für die Relevanz und gute Ausarbeitung der eigenen Arbeit.

Fair & Festival Presentation

Shortlist
one&twenty

Der Rat für Formgebung vergibt Green Cards an drei GDG‘s für die Shortlist der jährlichen one&twenty Ausstellung in Mailand. Hiermit will der Rat für Formgebung helfen, die Sichtbarkeit von Absolvent*innen deutscher Designschulen zu erhöhen und ihnen eine Möglichkeit der Präsentation zu geben.

Statement zu 2Light
„Das Lichtsystem zeigt einen Ansatz, bei dem überrascht, dass er (so) bisher noch nicht umgesetzt wurde. Ein Design, das nicht überladen ist, kombiniert mit umfassend durchdachter Funktion. Es leuchtet ein, dass hiermit die Verkehrssicherheit sowohl für Fahrradfahrende als auch wechselwirkend für andere Verkehrsteilnehmer*innen mit effektiven Mitteln erhöht werden kann.“

Statement zu Symposion
„Ein ungewöhnliches Projekt, das sich dennoch einem ausreichend weitgreifenden Kontext widmet und auf geschickte Weise versucht die üblichen Gesprächsbegegnungen aufzulockern. Die Objekte lassen zudem eine Anwendbarkeit nicht nur auf den wissenschaftlichen Diskurs, sondern auch auf unterschiedliche Kontexte und Szenarien, Altersgruppen und Räume offen. Dem kommt außerdem zugute, dass die Elemente leicht transportierbar scheinen.“

Statement zu Urban Coolspot Project
„Mit bewährten Methoden wird hier eine realistische Lösung zur Verbesserung des Stadtklimas geboten. Das Projekt besticht mit seiner Adaptierbarkeit und Modularität. Ebenfalls schön zu sehen ist die raumbildende Qualität des Entwurfes, der sich somit individuell auf unterschiedliche Stadt- und Außenräume anpassen lässt und sie gleichzeitig mitgestaltet.“

Ausstellungsflächen
Ambiente Talents

Ausstellungsflächen Ambiente Talents Teilnehmer*innen des aktuellen German Design Graduates-Jahrgangs haben die Möglichkeit, am Talents-Programm der Ambiente teilzunehmen. Dazu gehört auch eine kostenlose Ausstellungsfläche in einem der beiden Talents-Bereiche der Messe. Diese befinden sich in unmittelbarer Nähe namhafter Aussteller aus der Konsumgüterbranche.

Ausstellung
Haute Innovation

Haute Innovation bietet an, materialbasierte Entwicklungen von mindestens drei German Design Graduates im Rahmen einer Ausstellung zu präsentieren. Jungen Designer*innen wird die Möglichkeit gegeben, ihre Innovationen einem internationalen Fachpublikum vorzustellen. Die 2022 er Auswahl wird an einem der folgenden Orte / Veranstaltungen gezeigt:

Ambiente 3.-7. Februar 2023 in Frankfurt

Interzum 9.-12. Mai 2023 in Köln

Coaching, Mentoring, Residency – TO Start in Design Praxis

Mentoring
Norbert Haller – ID berlin

Als erfolgreicher Berliner Designer bietet Norbert Haller ein Coaching für zwei Absolvent*innen an, die zukünftig als selbständige Designer*innen arbeiten wollen. Norbert Haller teilt sein Wissen, was wichtig beim Start in die Selbständigkeit ist – jenseits der stereotypen Beratungen zu Marketingstrategien und Businessplänen.

Vielmehr soll es darum gehen, einen Blick hinter die Kulissen erfolgreicher Designer*innen zu gewähren und junge Absolvent*innen zu motivieren den wichtigen Schritt zu wagen.

Statement zur Auswahl von Norbert Haller:

„Das Projekt Composite überzeugt durch sein interessantes Fahrzeugkonzept, das nachhaltige Materialen und Funktionalität mit einer freundlich modernen Ästhetik vereint. Sein modularer Aufbau, sowie die Integration der Systemkomponenten, lässt unterschiedliche Fahrzeugaufbauten, sowie Transportmöglichkeiten (wie z.B Kindertransport,..) zu. Eine innovative Fertigung berücksichtigt einen Recyclingprozess, sowie den Produktionsstandort in Deutschland.“

2-tägiger Workshop

BASF designfabrik

Die BASF designfabrik® bietet ausgewählte Absolvent*innen einen zweitägigen Material-Workshop inklusive Kost und Logis im Creation Center an, bei dem es auch die Möglichkeit gibt, in Laboren Versuche durchzuführen und mit Materialentwickler*innen in den Austausch zu kommen. Abhängig von der Richtung des Materials um das es geht, würde die BASF designfabrik® ein Programm zusammenstellen, dass von Labortag über Produktionsbesichtigung bis zum Anwendungsworkshop alles beinhalten würde, was die / der ambitionierte Materialentwickler*in sich wünscht.