Make it Make Sense
Make It Make Sense zirkuliert in der Netzkultur als knappe Reaktion auf Widersprüche und Überforderung. Häufig begleitet von überzeichneten Bildern oder ironischen Formaten, markiert der Ausdruck den Moment, in dem etwas nicht mehr aufgeht und nach Klärung verlangt.
Übertragen auf Design beschreibt Make It Make Sense den Umgang mit Vielschichtigkeit und die Frage, wie sich komplexe Zusammenhänge lesbar machen lassen. German Design Graduates greift diesen Gedanken auf und zeigt Arbeiten, die sich mit solchen Situationen auseinandersetzen. Gestaltung wird dabei als eine mögliche Methode sichtbar, um Komplexität zu strukturieren und zugänglich zu machen.




partner der Ausstellung




ProgrammPartner











Ausstellung und Programm
Die Neue Sammlung – The Design Museum
Vom 16. Oktober bis 29. November 2026 werden rund 70 ausgewählte Abschlussarbeiten aus etwa 30 deutschen Hochschulen präsentiert. Gezeigt werden Projekte aus Produkt- und Industriedesign, Kommunikations- und Digitaldesign sowie Textil- und Modedesign. Die Auswahl gibt einen Einblick in die Bandbreite aktueller gestalterischer Positionen und zeigt, wie sich eine neue Generation von Designerinnen und Designern mit gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen auseinandersetzt.
Mit der Ausstellung verbunden ist ein Programm, das gezielt auf Austausch angelegt ist. Am 15. Oktober 2026 findet die Eröffnung statt. Im Anschluss folgen ganztägige Workshops, in dem Absolvent*innen in kleinen Gruppen direkt mit Unternehmen und Institutionen zusammenarbeiten. Ergänzt wird dies durch Austauschformate sowie einen Round Table für Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen.
Förderpartner
In den vergangenen Jahren war German Design Graduates unter anderem im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, im Museum Angewandte Kunst Frankfurt, im Kunstgewerbemuseum Berlin sowie im MAKK Köln vertreten. Die wechselnden Ausstellungsorte spiegeln den Anspruch wider, Design in unterschiedlichen institutionellen Kontexten sichtbar zu machen.
Programmpartner
Während der gesamten Laufzeit der Ausstellung finden Führungen für Schüler*innen sowie Studieninteressierte statt. Sie geben Einblicke in aktuelle Abschlussarbeiten und bieten Orientierung zu unterschiedlichen Designstudiengängen.
Ein Workshopprogramm bringt Absolvent*innen mit Unternehmen und Institutionen aus der Designpraxis zusammen. In kleinen Gruppen arbeiten sie an Themen wie Design Implementation, Circular Design, Branding oder Design Research.
Projekte
6min/11sek – Angepisst vom Warten? (Die Gestaltung eines mobilen Urinals für menstruierende FLINTA*- Personen)
ver(f)altet
safe-in
Komprimat
Proving Presence
Knoten. Eine Auseinandersetzung in Theorie, Experiment und Gestaltung.
SALVINIA
Vimoo – Seniorenmobil-Sharing für selbstbestimmte Mobilität im Alter
I am [not] a Robot — Realisierung einer Veranstaltung mit drei interaktiven Installationen, die sich mit der Identitätsprüfung im Internet befassen.
Dark Oxygen
Freya
Repetition – Material in Motion
Reclaiming Matter – Potenziale industrieller Nebenprodukte
Water from Air
WHAT CAN AI DO?
NEST, private Stromspeicher im Kontext der Energiewende
Interkultureller Kalender 2026
Gibt es ein Leben vor dem Tod?
Der Körper des Verbrechens
Sicher ist sicher – Gestalterische Untersuchung, Konzeption und Umsetzung von Risikokommunikation für Krisen und Katastrophen
Eine Ode an die Alge. Algen als zukünftige Nahrungsquelle in Europa. Eine unterschätzte Ressource im Fokus.
Hyperculture – Cultural practices across East and West
Ansammeln, Aufbewahren, Kuratieren, Teilen und Löschen – Zum Wandel der Kulturpraktiken des Sammelns und Löschens im Kontext der Digitalität
KAMBIO – Nicht-invasive interne Baumdiagnostik
XOXO– über Gossip, Geschichten und Textile Handarbeit
Partizipative Konzepte zur Musikunterrichtsgestaltung
VENTO Plus – Atmen ohne Kompromiss
Soft Shade
black aesthetics: decentering white aesthetics
Das Abenteuer-ABC: Mitmachen, Basteln, Entdecken. Gestalterisches Konzept und illustrative Umsetzung eines multifunktionalen Buchprojekts für Kinder
Zwischen Echo und Resonanz
Format und Katastrophe
Is this still me or where do I end?
500l/s – Stuttgarter Mineralwasser
Redesign for Circularity: Unterarmgehstütze cuRe
UNSeen: Outlining Antifeminist Structures in the United Nations
Nexus – Eine urbane Schnittstelle
Coffee for a Cause
2.5
Controlled Collapse: Gestaltung hybrider Materialien
KILL YOUR DARLINGS
Augenschutz im Arbeitsschutz als Helmmodul
nurVÉ – Bioactive knitwear that cares.
Vom Ankerloch zum Ankerpunkt
Schön war’s – und jetzt?
midia
Login_Sanctuary_
Kaleido – Intelligent Tools of Meaning Making in Design
Retroscan
Peer2Play
To Brick or Not to Brick
Astro – Modularer Begleiter für bewussten Medienkonsum
AEONA – reproduktives Design
Eine Hommage an die Katzenwäsche
HADES – Digitales Höhlenarchiv
nothing reminds me of you
Sofia Hand
Vagakey
Navigating futures with data visualization
ephemer – der anfang im ende
Talking Textiles
Aesthetics, Architecture, Participatory Design: Learning with a Participatory Design process in a riverside community in Brazil
keine Kinkerlitzchen
/DA UNTEN
Unravel
Ich kann dir nicht sagen wie sehr mein Herz brennt – Accessoires gegen die Auslöschung von trans* Identität im deutschen Faschismus
Zeit in Form
The Joy of Making
Matter of Connectedness – An Embodied Design Research Through Collecting and Making
IVIS – Intravenous infusion system
Repairing Access: Co-Designing Inclusive Repair Initiatives
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Foto- und Filmaufnahmen, die im Auftrag des Rat für Formgebung bei Veranstaltungen aufgenommen werden, verwendet der Rat für Formgebung ausschließlich zur Dokumentation, zur Berichterstattung und zu Werbezwecken. Mit der Anmeldung erklärt sich der Anmelder mit dieser Nutzung einverstanden. Dieses Einverständnis kann zu jedem Zeitpunkt formlos widerrufen werden (z. B. per E-Mail an die Adresse presse@gdc.de oder schriftlich an den Rat für Formgebung).
Der Rat für Formgebung behält sich vor die Veranstaltung kurz vor Veranstaltung abzusagen. Kann die Veranstaltung infolge höherer Gewalt nicht oder nicht in vollem Umfang stattfinden, ergeben sich daraus keine Ansprüche des Anmelders.