

Vom Ankerloch zum Ankerpunkt
Name/n Absolvent*innen:Max Popp
2026
Kurzbeschreibung
Für meine Masterarbeit habe ich mir eine verborgene Produktwelt angeschaut: Prozesshelfer aus Kunststoff, die beim Betonieren helfen und danach unsichtbar im Beton schlummern. Auf der Suche nach Gestaltungsspielraum bin ich beim Ankerloch gelandet – der Spur, die Schalungssysteme im Sichtbeton hinterlassen und die sonst nur verschlossen wird.
Statt das charakteristische Ankerraster verschwinden zu lassen, verschließe ich die Löcher mit einem eigens entwickelten Dübel, der raumseitig zur Befestigung wird: dem Ankerpunkt. Ankern statt Bohren. So wird die Wand zum Steckbrett, zur Spielwiese für die Raumnutzung, an der sich Einrichtung reversibel und ohne extra Löcher anbringen lässt.
Dazu habe ich eine Familie an Einsätzen gestaltet – Haken, Stab, Regal, Steckdose, Leuchte –, die Schnittstelle bleibt aber systemoffen. So bringe ich Nutzen dorthin, wo sonst nur verschlossen wird, und mache Sichtbeton wandelbar.
Max Popp
2026
Kurzbeschreibung
Für meine Masterarbeit habe ich mir eine verborgene Produktwelt angeschaut: Prozesshelfer aus Kunststoff, die beim Betonieren helfen und danach unsichtbar im Beton schlummern. Auf der Suche nach Gestaltungsspielraum bin ich beim Ankerloch gelandet – der Spur, die Schalungssysteme im Sichtbeton hinterlassen und die sonst nur verschlossen wird.
Statt das charakteristische Ankerraster verschwinden zu lassen, verschließe ich die Löcher mit einem eigens entwickelten Dübel, der raumseitig zur Befestigung wird: dem Ankerpunkt. Ankern statt Bohren. So wird die Wand zum Steckbrett, zur Spielwiese für die Raumnutzung, an der sich Einrichtung reversibel und ohne extra Löcher anbringen lässt.
Dazu habe ich eine Familie an Einsätzen gestaltet – Haken, Stab, Regal, Steckdose, Leuchte –, die Schnittstelle bleibt aber systemoffen. So bringe ich Nutzen dorthin, wo sonst nur verschlossen wird, und mache Sichtbeton wandelbar.