Diese Arbeit versteht Design als relationale Praxis – als Raum, in dem Verbundenheit zu uns selbst, zu anderen Menschen & zur Welt erfahrbar werden kann. Ausgangspunkt ist ein explorativer Designprozess mit gesammelten Materialien. Die Arbeit mit unbekannter Materie verlangsamt den Gestaltungsprozess & verschiebt den Fokus von Effizienz hin zu Beziehung. Aufbauend auf Hartmut Rosas Resonanztheorie wird Entschleunigung dabei als Voraussetzung für Verbundenheit verstanden.
Die Recherche mündet in ein Workshop-Format, in dem Teilnehmende Erdmaterialien von für sie bedeutsamen Orten mitbringen. Diese werden zu Engoben & Glasuren für Porzellandosen verarbeitet.
Das Gestalten öffnet Raum, um über Verbundenheit in Austausch zu treten & sich der Bedeutung der Materialien bewusst zu werden, die als Träger von Erinnerungen & Beziehungen dienen. Das Objekt ist nicht das Ziel, sondern ein Werkzeug.
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