Reparaturinitiativen vermitteln Wissen, schonen Ressourcen und schaffen soziale Begegnungsräume. Dennoch erreichen sie bislang nur einen Teil der Gesellschaft. In Bezug auf Alter, Geschlecht, soziale Herkunft und Migrationsgeschichte bestehen Lücken.
Repairing Access untersucht, wie Reparaturorte zugänglicher und vielfältiger werden können. Dafür wurden Reparaturinitiativen und -netzwerke, Besucher:innen sowie Menschen ohne bisherige Berührungspunkte mit Initiativen befragt.
Auf dieser Basis entstanden ein Workshopformat und ein Reflexionsset für Initiativen. In drei Prototyping-Workshops entwickelten Beteiligte aus urbanen und ländlichen Regionen Sachsens gemeinsam Ideen für sozial inklusivere Reparaturorte. Diese wurden dann in einem utopischen Repair Café mit einer Partnerinitiative erprobt. Das Ergebnis ist eine Sammlung konkreter Ansätze, die Initiativen dabei unterstützt, neue Zielgruppen zu erreichen und Reparatur als nachhaltige Praxis für mehr Menschen zugänglich zu machen.
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