Kurzbeschreibung
Diese Masterarbeit untersucht, wie Partizipatives Design (PD), wenn es durch Ästhetik angegangen wird, über westliche universalistische Frameworks hinausgehen und zu pluriversalen Formen des Designs beitragen kann. Anstatt Ästhetik als eine oberflächliche Schicht zu behandeln, versteht die Forschung sie als eine Art der Untersuchung, die durch symbolische, materielle und relationale Dimensionen wirkt, die die Partizipation vertiefen, extraktive Dynamiken infrage stellen und die Autonomie der Gemeinschaft stärken.
Basierend auf einem sechswöchigen Eintauchen in die Kunsthandwerksgemeinschaft von Ilha do Ferro, Brasilien, die für Holzbearbeitung und Stickerei bekannt ist, nutzte die Studie kollaborative Workshops zu Mapping und kollektivem Modellbau, um zu untersuchen, wie Symbole, Materialien und Beziehungen situiertes Wissen generieren und intrinsische Designpraktiken offenbaren.
Die Ergebnisse legen nahe, dass ästhetische Erfahrung von zentraler Bedeutung für partizipative Prozesse ist, indem sie Beziehungen zwischen Menschen, Materialien und Orten transformiert und offenbart sowie Wege in eine bedeutungsvollere und dekoloniale Zukunft eröffnet.