Wie gut sind wir als Bevölkerung auf Krisen und Katastrophen vorbereitet? Was tun, wenn plötzlich der Strom ausfällt, evakuiert werden muss oder ein Unwetter droht? Und was, wenn Ängste und Sorgen Überhand gewinnen? Nicht erst der Stromausfall in Berlin im Januar 2026 hat gezeigt: Wir sind nicht vorbereitet, erst recht nicht analog. Die Arbeit untersuchte zunächst Medien der Risikokommunikation in Deutschland und anderen europäischen Ländern.
Das anschließend entwickelte Gestaltungskonzept berücksichtigt Erkenntnisse aus der Farb- und Wahrnehmungspsychologie und der Stressforschung. Entstanden ist ein reiß- und wasserfestes Karten-Bundle mit dem Ziel, für Gefahrensituationen zu sensibilisieren und der Bevölkerung so zu mehr Handlungsfähigkeit zu verhelfen. Die Karten zeigen übersichtlich, verständlich und mit Hilfe von Illustrationen, was in verschiedenen Ernstfällen zu tun ist. Mit dem Karabiner hängen sie direkt am Notfallrucksack — oder sind griffbereit in der Jackentasche.
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