finding traces and placing connections

„finding traces and placing connections“ ist eine interaktive Kunstinstallation und ein persönlicher Liebesbrief an das Material Kupfer. Die Arbeit zelebriert die Funktionalität, Vielseitigkeit und Schönheit des Kupfers.

Besucher*innen können die in den Teppich eingelassenen Kupferflächen durch fünf verkupferte Steine verbinden und kontrollieren dadurch Klang und Licht des Raumes.
Die Komposition für das Werk wurde aus Aufnahmen generiert, die durch Interaktion mit Kupferobjekten entstanden sind.
Jede aktivierte Fläche leuchtet auf und fügt eine Audiospur zur Komposition hinzu.
Dadurch entsteht nicht nur eine Interaktion mit der Arbeit, sondern auch eine Interaktion zwischen den Besucher*innen. Durch das Zusammenspiel entstehen individuelle Kompositionen und Kombinationen der Audiospuren und immer neue Abwandlungen des Klanges.

„finding traces and placing connections“ lädt ein, zu entdecken, zu hören.

Gestaltung eines erweiterbaren Möbels für den individuellen Wohnraum

So unterschiedlich Wohnsituationen sind, so verschieden sind auch die individuellen Geschmäcker. Manche Menschen bevorzugen ein lebhaftes und farbenfrohes Wohnambiente, während andere zu Schlichtheit und Reduktion tendieren. Wohnräume können klein und kompakt sein, wobei jeder Raum effizient genutzt wird, während andere auf großer Fläche viel Raum zur Entfaltung haben. Und dann gibt es diejenigen, die sich irgendwo zwischen diesen Extremen wiederfinden. Letztendlich ist es die persönliche Präferenz und Individualität jedes Einzelnen, die eigene Wohnsituation exklusiv zu gestalten und die Vielfalt in den Wohnräumen zu prägen.
Die Arbeit, insbesondere das daraus resultierende modulare Möbelsystem, soll inspirieren und Raum schaffen, die eigenen Möbel ein Leben lang mitzugestalten und an die unterschiedlichsten Lebenssituationen anzupassen, denn Modularität bedeutet Individualität. Ein modulares Möbelsystem hat nicht nur einen Look, sondern viele, die darauf warten, entdeckt zu werden.

How to Stay Cool?

„How to Stay Cool?“ erforscht eine experimentelle, nachhaltige Alternative zur Klimaanlage. Ein doppelseitiger textiler Lamellenvorhang nutzt indirekte Verdunstungskühlung, kühlt Räume wirkungsvoll, ohne die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, und fügt sich harmonisch ins Interieur ein. Die Verbindung von Möbeldesign und Low-Tech-Kühltechnik schafft neue, umweltfreundliche und behagliche Kühlkonzepte. Nachhaltiges Material und ästhetische Form steigern den Wohnkomfort bei reduzierten CO₂-Emissionen.

HAWKI-Assistenten

Im Studium habe ich gemerkt, wie schnell man im Wirrwarr der Hochschulportale den Überblick verliert. Damit bin ich nicht allein – viele Studierende, Lehrende und Mitarbeitende kennen das Problem nur zu gut. Schon bei der eigenen Studienplanung stößt man oft auf Hürden, weil wichtige Infos einfach zu verstreut oder unübersichtlich sind.

Das wollte ich mit meinem Bachelorprojekt ändern. Ich habe die Plattform HAWKI (https://hawki.hawk.de/) um KI-Assistenten ergänzt, die gezielt beim Finden und Verstehen von Wissen unterstützen. Alles ist didaktisch darauf angelegt, den Zugang zu Wissen zu erleichtern – und zugleich Kompetenzen im Umgang mit KI zu fördern. Das Interface lädt dazu ein, vorgeschlagene Assistenten auszuprobieren, eigene zu erstellen und sie im App-Store mit anderen zu teilen. So entsteht eine Gemeinschaft, in der Lernen leichter wird und alle von KI und voneinander profitieren können.

Yann de Knegges

YDK. Yann de Knegges, ist eine Marke, die das Ziel verfolgt, eine schlüssige Strategie zu entwickeln, die künstlerische Prinzipien und die Vision einer nachhaltigen Ästhetik in den Fokus rückt und authentisch kommuniziert.

Es geht nicht nur um klassische Promotion, sondern um Schnittstellen zwischen den Fähigkeiten und Perspektiven der Marke YDK und einer Zielgruppe, die bereit ist, das Schöne im Hässlichen zu feiern und den Wert von Nachhaltigkeit zu erkennen. Zusätzlich gibt es eigene Musik, sowohl als Musikkassette als auch digital.

YDK vereint Identitätssuche, künstlerische Freiheit und die Fähigkeit, aus Vorhandenem etwas Eigenes zu schaffen, etwa durch Secondhand-Kleidungsstücke aus Reststoffen mit QR-Code, der direkt zur Musik führt und Mode mit Sound verbindet.

Zudem organisiert YDK Events an ungewöhnlichen Orten, die mehr als Feiern sind – Erlebnisse, die die Marke erlebbar machen. Ziel: kreative Freiheit und eine nachhaltige Zukunft in Mode und Musik zu verbinden.

BAMBULÉ

Dieses Projekt ist eine eingehende Untersuchung nachhaltigen Designs mit Fokus auf die innovative Nutzung recycelter Bambusmaterialien. Als Teil meiner Diplom-Design-Forschung erforsche ich das Potenzial von Bambusabfällen durch feine handwerkliche Techniken, die traditionelle Methoden mit modernen Prinzipien der Nachhaltigkeit verbinden. Ziel ist es, durch Materialexperimente und neue Verarbeitungstechniken die Umweltvorteile von Bambus zu maximieren und die Entwicklung stabiler, langlebiger Werkstoffe voranzutreiben.

Jöklar

Dieses Projekt untersucht die Symbolbildung durch Assoziationen, die die Beziehung zwischen Objekt und Mensch beeinflussen und emotionale Bindungen zu Objekten fördern. Ziel ist es, Natur durch Assoziationen in gestaltete Objekte zu übersetzen, da diese helfen, komplexe Umweltinformationen schneller zu erfassen.
Inspiriert von Gletschern als dynamischen Systemen, in denen alle Aggregatzustände von Wasser koexistieren, werden die Eigenschaften des Wassers visualisiert. Material, Form und Licht fungieren als Träger von Assoziationen und machen die charakteristischen Eigenschaften des Wassers durch ihr Zusammenspiel erfahrbar. Materialien werden als eigenständige Informationsträger betrachtet, die in einen aktiven Dialog mit ihrer Umgebung und den Nutzer*innen treten.
Gletscher haben eine besondere Beziehung zum Menschen als Süßwasserreservoir, Sonnenlichtreflektoren und einzigartige Ökosysteme. Das Projekt integriert die Natur harmonisch in Wohnräume und schafft eine inspirierende Dimension in der Beziehung zwischen Mensch und Objekt.

Take your Time

Mein Bachelorprojekt Take Your Time untersucht, wie unsere Wahrnehmung von Zeit unser Zeiterleben beeinflusst. Es fördert Achtsamkeit für den Fluss der Zeit – ohne zusätzlichen Druck. Eine gewöhnliche Uhr zeigt nicht nur die aktuelle Zeit an, sondern repräsentiert durch ihre Zahlen auch Vergangenheit und Zukunft. Doch das Konzept einer Uhr entspricht nicht dem tatsächlichen Wesen der Zeit. Zeit ist ein konstanter Fluss – die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft noch nicht da.
Mir wurde bewusst, dass Uhren mich oft unter Druck setzen, weil ich an unerledigte Aufgaben und alles, was noch bevorsteht, denken muss.

Dies inspirierte mich dazu, eine Möglichkeit zu schaffen, sich in ruhiger und ästhetischer Weise auf einen einzigen Moment zu konzentrieren. So entstand der kerzenbeleuchtete Lampenschirm: ein Werkzeug, um die Zeit selbst in die Hand zu nehmen. Durch die Auswahl einer Kerze mit einer Brenndauer, die zur geplanten Aktivität passt, wird Achtsamkeit gefördert – ohne Sorgen.
Nimm dir Zeit für Dinge, die du oft vergisst – wie Lesen, Kochen oder einfach im Moment sein.

Exploring Skeuomorphism in Extended Reality (XR)

„Exploring Skeuomorphism in Extended Reality (XR)“ entwirft alltägliche digitale Aufgaben wie Messaging, E-Mail, Musik- und Videokonsum neu – in einem dreidimensionalen „Home Interspace“, das sich sofort vertraut anfühlt. Aufbauend auf Nutzer*innenworkshops und objektbasiertem Prototyping übersetzt das Projekt häusliche Metaphern in handgetrackte, raumkartierte XR-Artefakte.
Das begleitende Interspace-Interaktionssystem skaliert Steuerungselemente dynamisch um die Handbewegungen der Nutzer*innen und ersetzt haptisches Feedback durch kontextabhängige visuelle und akustische Hinweise.
Vergleichende Nutzertests zeigten, dass die skeuomorphe Umgebung die kognitive Belastung reduziert, Aufgaben schneller erledigt werden können und von den Nutzer*innen klar gegenüber herkömmlichen schwebenden Fenster-Oberflächen bevorzugt wurde.
Durch die Verbindung bekannter physischer Handlungsräume mit den erweiterten Möglichkeiten des Spatial Computing schlägt die Arbeit eine skalierbare Designsprache vor, die Zugangshürden für XR senkt und einen menschenzentrierten Entwicklungsweg für zukünftige räumliche Betriebssysteme aufzeigt.

Nervengestrüpp

Die unter der Betreuung von Prof. Nadine Göpfert und im Rahmen des Semesterprojekts „STAYING IN TOUCH – How do we feel in a dematerialized World?“ entstandene Abschlussarbeit stellt den neuen Geist einer digitalen Welt der Menschlichkeit gegenüber. Dabei erforscht diese Arbeit einerseits das Potenzial, das für (Textil-)Designer*innen in der Nutzung von KI sowie Code als Werkzeug liegen kann. Andererseits soll ein Dialog darüber eröffnet werden, wie wir zukünftig mit dieser KI umgehen wollen.

Konkret entstanden 40 textile Artefakte. Jedes Artefakt wurde in aufwändiger Handarbeit geschaffen – gehäkelt, bestickt und verziert – und repräsentiert ein menschliches Gefühl. Im Gegensatz dazu stammen sein Designkonzept sowie seine konkrete technische Anleitung (z. B. Maschenangaben) von einer sogenannten KI; dem Generative Pre-Trained Transformer oder kurz GPT: Nervengestrüpp_01; OpenAI.