liú: remain

Liú ist ein Erinnerungsstück, das einen neuen Zugang zum Gedenken an einen verstorbenen Menschen anbietet.

Second Life

SECOND LIFE ist ein Prozess zur Wieder–und Weiterwendung von ausgedienten Strukturen. Anhand von den drei Objekten MONOLOG, DIALOG und POLYLOG wurden die gestalterischen und technischen Potentiale des Prozesses aufgezeigt.

SHAPE OF GESTURE

SHAPE OF GESTURE ist ein experimenteller Designprozess, der versucht, die in unserem täglichen Leben weit verbreiteten lässigen Gesten zu erfassen und sie mit dem Produktinterface zu kombinieren. Als Ergebnis wurde statt eines einzelnen Produktdesigns eine neue Interaktionssprache geschaffen.

HAYWIRE

Das HAYWIRE ist ein innovatives elektromechanisches Saiteninstrument. Es verbindet die natürliche Interaktion mit mechanischen und akustischen Instrumenten mit den musikalischen Möglichkeiten der Orgel und des Synthesizers. Das Spiel ist ähnlich zu dem auf einer einer Klaviertastatur, aber statt der Tasten werden die Saiten direkt berührt. Die 38 Saiten können mit mehreren Fingern mehrstimmig gespielt werden. Der Klang wird durch elektromagnetisch angetriebene Saiten erzeugt. Zwei Spulen und eine Rückkopplungsschleife hinter jeder Saite erzeugen ein oszillierendes elektromagnetisches Feld, wodurch eine dauerhaft klingende Saite erzeugt wird. Der erzeugte Klang kann verwendet werden, um atmosphärische Klangbilder, Harmonien und Melodien zu erzeugen. Das Instrument kann als Soloinstrument, im Bandkontext und im Orchester verwendet werden.

The Critical Loo

Rauminstallation/ Critical Design Concept: #Poopie
Bei der Rauminstallation #Poopie handelt es sich um eine Photo Booth, die in der Lage ist die Gesichter von Menschen im Moment ihres Stuhlgangs zu fotografieren – Ein Critical Design Concept im Rahmen meiner Bachelor Thesis.

”Ein Poopie ist wie das Foto auf der Achterbahn, nur viel intensiver.“
Es ist an der Zeit, dass wir Menschen aufhören uns für unsere Scheiße zu schämen und endlich stolz auf unsere Verdauung sind! #proud2poop
Nur noch ein bisschen pressen, dann ist er da, der Gipfel, die Erlösung – jetzt bitte recht freundlich! Platsch. Knips! Fertig ist dein ganz persönliches Poopie.
Diese Toilette fotografiert dein Gesicht genau in dem Moment, in dem der Kot die Wasseroberfläche durchbricht. Ein Sensor löst punktgenau eine Kamera aus.
Das Bild wird automatisch mit der Botschaft “#Poopie – Proud to poop!” versehen und gedruckt. Jetzt schnell noch den Hintern abgewischt und die Hose angezogen,
denn schon in Kürze steht dein persönlicher #proud2poop-Moment, für dich zum Mitnehmen, bereit. Teile dein Poopie mit der Welt und werde Teil der Bewegung!

Future of (influenza) immunization

Das Projekt setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen. Das immunization.lab ist das Konzept eines separaten Bereichs in der Apotheke, wo zukünftig ohne Termin beraten und geimpft werden kann. Impfungen allgemein sollen nicht in die Apotheken verlagert werden, sondern werden hier nur als zusätzliche Option angeboten. Außerdem fungiert das immu.lab als Kampagne, da es mittels Kennzeichnung schon von außen an der Apotheke sichtbar gemacht wird. Geimpft wird in dem neuen Bereich primär und saisonal die Influenza, den Rest des Jahres beziehungsweise parallel sollen hier aber auch andere Impfungen gegeben werden können.
Geimpft wird hier mit der immu.fea – einem nadel- und nahezu schmerzfreien Injektionsgeräts (Hauptbestandteil des Designs). Passend dazu gibt es noch das immu.tape, einem Referenzklebestreifen, der vor der Injektion angebracht wird und danach mit dem sowieso notwendigen Tupfer zum Pflaster erweitert werden kann.

NÓMADA

Nómada ist eine mobile Bike-Sharing Station mit deren Hilfe die Fahrradkultur in einer Stadt mit geringer oder nicht vorhandener Fahrradinfrastruktur und -kultur erweitert, ausgebaut und gefördert werden kann.
Das gesamte System kann einfach über eine App genutzt werden.

KĀHEA

KĀHEA ist eine Bewegungssteuerung für Effektpedale. Die Bewegung des Gitarrist*innen wird mit einem Gyroskopsensor, der an der Kopfplatte der Gitarre befestigt wird, aufgenommen. Dies löst die Bewegung eines Servomotors aus der, am Effektpedal befestigt, einen Riemen antreibt welcher, einen Parameter des Effektpedals verändert. Der Riemen kann je nach Wunsch mit jedem Parameter verbunden werden. Verschiedene Bewegungsabläufen lassen sich mit dem Steuergerät zum System Hinzufügen und so reagiert KĀHEA auf die individuelle Bewegung.