Future of (influenza) immunization

Das Projekt setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen. Das immunization.lab ist das Konzept eines separaten Bereichs in der Apotheke, wo zukünftig ohne Termin beraten und geimpft werden kann. Impfungen allgemein sollen nicht in die Apotheken verlagert werden, sondern werden hier nur als zusätzliche Option angeboten. Außerdem fungiert das immu.lab als Kampagne, da es mittels Kennzeichnung schon von außen an der Apotheke sichtbar gemacht wird. Geimpft wird in dem neuen Bereich primär und saisonal die Influenza, den Rest des Jahres beziehungsweise parallel sollen hier aber auch andere Impfungen gegeben werden können.
Geimpft wird hier mit der immu.fea – einem nadel- und nahezu schmerzfreien Injektionsgeräts (Hauptbestandteil des Designs). Passend dazu gibt es noch das immu.tape, einem Referenzklebestreifen, der vor der Injektion angebracht wird und danach mit dem sowieso notwendigen Tupfer zum Pflaster erweitert werden kann.

#BEAUTYTRUE.

#BEAUTYTRUE ist eine Selfie-App. Mein Hauptziel bei der Entwicklung dieser App war es, jungen Frauen die Möglichkeit zu geben, realistisch und klar die Wahrheit über plastische Chirurgie zu erfahren, alle Verfahren, Risiken und Neuigkeiten über kosmetische Fehler zu sehen. Gleichzeitig werden die Nutzer*innen durch die Darstellung eines echten plastisch-chirurgischen Eingriffs den krassen Gegensatz zwischen Chirurgie und Selfies und den Preis, den sie dafür zahlen müssen, verstehen.

NÓMADA

Nómada ist eine mobile Bike-Sharing Station mit deren Hilfe die Fahrradkultur in einer Stadt mit geringer oder nicht vorhandener Fahrradinfrastruktur und -kultur erweitert, ausgebaut und gefördert werden kann.
Das gesamte System kann einfach über eine App genutzt werden.

Lost & Found

“Lost & Found – Fragmente fränkischer Kultur” ist ein achtteiliges Service, welches im Bezug zu einem Fünf-Gänge-Menü und dem auf dem Geschirr servierten Essen steht.

Leat – Cultured Goods

Leat ist ein experimentelles Zukunftskonzept. Das Branding zielt darauf ab, eine neue Ära des Fleischkonsums anzutreten. Mithilfe eines ungewöhnlichen Packaging soll diese neue Ära visualisiert und Akzeptanz sowie Neugier in der Gesellschaft hervorgerufen werden.

KĀHEA

KĀHEA ist eine Bewegungssteuerung für Effektpedale. Die Bewegung des Gitarrist*innen wird mit einem Gyroskopsensor, der an der Kopfplatte der Gitarre befestigt wird, aufgenommen. Dies löst die Bewegung eines Servomotors aus der, am Effektpedal befestigt, einen Riemen antreibt welcher, einen Parameter des Effektpedals verändert. Der Riemen kann je nach Wunsch mit jedem Parameter verbunden werden. Verschiedene Bewegungsabläufen lassen sich mit dem Steuergerät zum System Hinzufügen und so reagiert KĀHEA auf die individuelle Bewegung.

Trestle Chair

Trestle Chair ist ein flexibel einsetzbares Sitzmöbel, das verschiedene Sitzpositionen anbietet, Nutzer*innen dabei in ihrer Sitzposition ergonomisch unterstützt und damit zu einer neuen und gesunden Mensch-Sitzmöbel-Interaktion anregt.

Open System Speaker

Ein Konzept für einen Nachhaltigen Bluetooth-Lautsprecher.
Aufbau, Produktion und Verkauf des Bluetooth-Speakers sind in einem offenen System gestaltet. Elektronik-Komponenten verschiedenster Hersteller lassen sich beliebig austauschen, integrieren und aktualisieren. Auf einer weitgehend autarken Online-Plattform können Hersteller ihre Komponenten hochladen, welche durch ein parametrisch generiertes 3-D-Druck Verbindungsteil, in das System integriert werden. Der Kunde/die Kundin kann sich sein/ihr Gerät individuell über die Online-Plattform zusammenstellen. Die Verbindungselemente werden On-Demand durch die Konsument*innen selbst oder bei lokalen Anbietern produziert. Die komplette Montage und Demontage benötigt 6 min. Jedes Bauteil fällt nur der eigenen Lebensdauer zum Opfer und lässt sich mit der Zeit aktualisieren. Die Reparatur ist nicht an spezifische Ersatzteile gebunden. Die Plattform dient zur Vernetzung von Herstellern und Kund*innen untereinander. Egal ob für den Produkterwerb, Ersatzteil- oder Informationsaustausch. Die Instandhaltungskosten der Plattform werden transparent anteilig angerechnet.

Pastapack

Pastapack ist ein Konzept, das ein Mehrwegsystem für Lebensmittelverpackungen im Einzelhandel am Beispiel von Nudeln erprobt. Der erste Entwurf für die Mehrweg-Behälter umfasst zwei Varianten (Spaghetti und Fusilli). Eine solche Pasta-Box spart bis zu 25 Einwegverpackungen ein und trägt damit zur Reduktion von Verpackungsabfällen bei. Das Konzept orientiert sich am Mehrwegsystem für Pfandflaschen: Leere Pasta-Boxen werden zurückgegeben, gereinigt und neu befüllt. Dem Handel wird der Einsatz von Pastapack erleichtert, indem dieselben Strukturen (u.a. vorhandene Leergutautomaten) zur Sammlung und Rückführung der Verpackungen genutzt werden. Zu den bisherigen Ergebnissen zählen auch grafische Vorschläge für die Etikettengestaltung sowie eine Skizze des Geschäftsmodells für den laufenden Betrieb.