Social Design Tragödie

Die „Social Design Tragödie“ ist eine Bühne für Prozesse. Angefangene, gescheiterte, aber auch erfolgreiche Projekte werden hier in einem Klettergerüst, welches den Ablauf der aristotelischen Tragödie in Diagrammform darstellt, von den Protagonist*innen der Projekte nachempfunden. Zu kurz geratende Recherche, zu viele Ideen, wenig Umsetzungszeit oder auch die im Mittelpunkt stehende Präsentation eines Projektes wird hier im Klettergerüst gemeinsam, performativ evaluiert.

GRAVITATIONEN / GRAVITATIONS

In dem experimentellen Projekt „GRAVITATIONEN“ werden, mittels eines Pendels und einem dafür entwickelten „Pendel-Gieß-Verfahren“, komplexe Schwingungsgeometrien in Porzellan verwirklicht.

Polymorph

Polymorph ist ein mechanischer Druckanzug für Weltraumtourist*innen, der während des Transits (IVA), außerhalb des Fahrzeugs (EVA) und im Notfall getragen werden kann, also “universelle” Weltraumbekleidung.

M3: Machine – Mass – Mold

„M3“ ist ein Prozessprojekt, in dem ich beim Experimentieren mit einer selbstgebauten Druckgussmaschine einen neuen Formentyp geschaffen habe: die drehbare Gipsform. In beiden Teilen der Form ist ein Muster eingefräst – die Drehung der Hälften erzeugen unendliche Variationen des Ursprungsmusters. Die Form schafft so ein industrielles Unikat.

fast food interaction

Ein Geschirr, welches die positiven Eigenschaften von Fast Food Verpackungen hervorhebt und so die Interaktionen am Tisch fördert.

Datenhoheit

Eine Ausstellung über die nutzerbezogenen Daten meines Kommilitonen Carlo Frisch. In dieser Ausstellung können erweiterte Realitäten (Virtual Reality, Mixed Reality, Augmented Reality) genutzt werden, um Einsicht in Carlos Daten, aus den Jahren von 2008 – 2019, zu erhalten.

Second Life

SECOND LIFE ist ein Prozess zur Wieder–und Weiterwendung von ausgedienten Strukturen. Anhand von den drei Objekten MONOLOG, DIALOG und POLYLOG wurden die gestalterischen und technischen Potentiale des Prozesses aufgezeigt.

Bewegungen in naturwissenschaftlichen Narrativen

Eine performative Übersetzung der Bewegungen in naturwissenschaftlichen Narrativen eines lokalen Ökosystems – vor Ort. In diesem ersten Versuch mit einer Gruppe aus 8 Leuten am Wittmoor in Hamburg ging es um glazial bedingte Landschaftsformung, Moos- und damit Moorwachstum sowie Stoffwechselkooperationen von Mikroorganismen.
Dokumentation siehe Videolink.

SpinCuisine

SpinCuisine ist eine Eismanufaktur, in welcher mittels Schleuderguss neuartiges Stieleis hergestellt wird.

Die Gamifizierung der alltäglichen Dinge / The Gamification of Everday Things

Bei der Abschlussarbeit die “Die Gamifizierung der alltäglichen Dinge” handelt es sich um die visualisierte Antwort auf die Frage, welchen Einfluss eine vollständige Gamifizierung auf das alltägliche Leben hätte. Es nimmt die Mittel der Manipulation auf, die im digitalen Kontext üblich sind und spiegelt diese auf analoge Tätigkeiten wider. Es gilt das Grundprinzip eines Wettkampfs unter Freund*innen: wer schafft es mehr analoge Zeit zu verbringen? Dabei ist nicht relevant, ob man die Bücher, Gitarre oder den Abwasch gamifiziert – es gibt nichts, was nicht erfasst und miteinander verglichen werden kann.