Remindful

Ziel des Projekts war die Entwicklung einer intuitiven und barrierearmen App, die Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen sowie älteren Personen im Alltag unterstützt – insbesondere bei der Organisation und Erinnerung an wichtige Aufgaben wie die Medikamenteneinnahme.

Durch ein multisensorisches Nutzer*innenerlebnis soll die Anwendung nicht nur leicht verständlich und navigierbar sein, sondern sich auch nahtlos in bestehende Geräte-Ökosysteme wie Smartphones, Smartwatches oder Fernseher integrieren lassen.

Individuell abgestimmte Erinnerungen – etwa durch vertraute Stimmen oder sanfte Benachrichtigungen – helfen dabei, die kognitive Belastung zu minimieren und gleichzeitig das Gefühl von Selbstständigkeit und Lebensqualität zu fördern.AB199

The Empowerment Machine

In der Bachelorarbeit wurde ein Raum- und Produktkonzept für Bildungseinrichtungen entworfen. Im Zentrum steht dabei eine zugängliche Nähmaschine. Durch ein halbtransparentes Gehäuse offenbart sie ihre inneren Mechanismen, die nach Baugruppen und Nutzung geordnet einem Farbcode folgen. Dies sorgt für ein besseres Verständnis und eine intuitive Nutzung. Der Fokus liegt darauf, die Funktionen der Nähmaschine zu verstehen und Hemmungen vor ihrem Innenleben abzubauen.

Begleitet wird sie von einer Anleitung und einem Poster. Dies hat den Vorteil, dass Nutzer*innen sich intensiver mit der Maschine auseinandersetzen und Frustration vorgebeugt wird. Eingebettet ist dies in einen ergonomisch gestalteten Raum in einer Bildungseinrichtung. Dadurch trägt die Nähmaschine dazu bei, Handarbeit wieder stärker in den Unterricht zu integrieren und ihre positiven Auswirkungen, wie kreative Problemlösung, kognitive Fähigkeiten und ein praktisches Verständnis für Technik, zu fördern.

Die stille Bedrohung durch Plastik

Meine Masterarbeit ist eine reflektierende Zusammenfassung meiner Erfahrungen an der Hochschule der Bildungskunst Saarbrücken. Das zentrale Thema meiner Arbeit befasst sich mit dem weltweiten Plastikproblem und dem Konsumverhalten der Menschen, das diese Krise weiter verschärft. Im Fokus steht die Verantwortung, die durch alltägliche Gewohnheiten entsteht, sowie das fehlende Bewusstsein für die Konsequenzen unseres Handelns. Daher trägt meine Masterarbeit den Titel „Die stille Bedrohung durch Plastik“.
Dieses Projekt ist eine Weiterentwicklung meiner Bachelorarbeit im Studiengang Kommunikationsdesign, in der ich mich mit der Verbindung zwischen Mensch und Natur auseinandergesetzt habe. Aus dieser Auseinandersetzung heraus entstand mein Masterarbeitsthema.
Meine Arbeit wurde in Form einer Mapping-Projektion realisiert. Die Animation nutzt eindringliche Bilder, um die Problematik von Plastikverschmutzung darzustellen. Besonders prägnant ist eine Szene, in der ein Embryo – ein ungeborenes …

Anamnese Plus

Anamnese Plus ermöglicht medizinischem Fachpersonal die intuitive Erfassung von Ultraschalldaten – unterstützt durch KI-basiertes Echtzeit-Feedback und visuelle Projektion auf den Körper. Die Datenerhebung erfolgt ohne umfangreiche Spezialausbildung; ärztliche Auswertung und Durchführung sind klar getrennt. So entsteht ein niedrigschwelliges Diagnostikangebot, das die Primärversorgung stärkt und insbesondere ländliche Regionen entlastet. Angesichts des bevorstehenden Ruhestands von rund 68 % der Hausärzt*innen in den nächsten zehn Jahren leistet Anamnese Plus einen Beitrag zur Sicherung der medizinischen Grundversorgung. Durch Integration in öffentliche Räume wie Apotheken oder Schulen wird der Zugang zur Diagnostik erleichtert, Versorgungslücken werden reduziert. Anamnese Plus ersetzt keine ärztliche Expertise, sondern ergänzt bestehende Strukturen durch technologische Innovation – effizient, alltagsnah und ressourcenschonend.

Organische Eleganz und natürliche Opulenz

In meiner Masterarbeit spielt die Natur eine zentrale Rolle. Durch meinen Ausflug in die Natur ist mir noch einmal bewusst geworden, wie komplex die Formen in der Natur wirklich sind. Sie ist ein „genialer Gestalter“ – nichts wird dem Zufall überlassen. In meiner Masterarbeit habe ich durch die Recherche erkannt, dass die Wellenform eine große Rolle in der Natur spielt. Durch diese Erkenntnis habe ich „die Welle“ zu meiner „Form der Masterarbeit“ ernannt.

Das Arbeiten mit natürlichen Materialien hat mir viele neue Ideen eröffnet und mich von den traditionellen Techniken des Goldschmiedehandwerks gelöst. Ziel meiner Masterarbeit war es, eigene Formen zu entwickeln, die von der Natur inspiriert sind und die Wertschätzung für die Natur dadurch hervorzuheben. Die entstandenen Schmuckstücke schmiegen sich durch ihre fließende Formsprache an den Körper an.

Edition Düsentrieb

Edition Düsentrieb ist ein Buchverlag, über den Kommunikationsdesignstudierende ihre Studienprojekte verlegen lassen können. Er fungiert gleichzeitig als interaktive Ausstellungsplattform und als Designarchiv für den Studiengang, in dem die herausragenden Arbeiten aller Generationen von Studierenden eingesehen werden können. Das Leitmotiv der Historie ist daher sehr relevant, weswegen eine Zeitleiste häufig als grafisches Gestaltungselement genutzt wird. Die Brand hinter dem Verlag will den Unterschied zwischen studentischen und „professionellen“ Arbeiten unterstreichen und einen ungezwungenen, rebellischen und experimentierfreudigen Charakter an den Tag legen – jedoch ohne von den präsentierten Arbeiten abzulenken.

KippCart

Das KippCart ist eine modulare Transporthilfe, die den intermodalen Transport im urbanen Raum ermöglicht. Es ist für die Bedürfnisse von urbanen Kleingärtnern konzipiert und erleichtert stadtweite Transporte, unabhängig vom Auto, indem es im ÖPNV mitgeführt werden kann. Die universelle Handhabung und intuitive Bedienung in Kombination mit einer kompakten, robusten und krafteffizienten Bauweise sorgen für die nötige Akzeptanz und Sicherheit im ÖPNV. Die Anpassung an verschiedene Transportbedürfnisse wird durch austauschbare Module ermöglicht. Eine gemeinschaftliche Nutzung bietet zudem einen günstigen Zugang für umweltschonende Transporte.

Normativität und Aberration archetypischer Schmucktypologien

Diese Arbeit widmet sich der Frage, wie das Abweichende – das Fehlerhafte, das Ungewohnte – als gestalterisches Prinzip genutzt werden kann. Phänomene aus verschiedenen (natur-)wissenschaftlichen Disziplinen werden analysiert und deren Essenz auf Schmuck übertragen. Ausgangspunkt der Gestaltung sind vertraute oder ikonische Schmuckklassiker, die durch gezielte Eingriffe verfremdet und neu interpretiert werden. Dabei reicht das Spektrum der gestalterischen Veränderungen von subtilen, kaum wahrnehmbaren Modifikationen bis hin zur vollständigen Loslösung vom ursprünglichen Vorbild.

Als Grundlage dienen unter anderem biologische Mutationen, soziale Divergenz, physikalische Anomalien sowie digitale Störungen (Glitches). Durch diese Irritationen wird der Blick auf vertraute Formen gebrochen, um Normen sichtbar zu machen, zu hinterfragen und neue Perspektiven im Umgang mit Design zu eröffnen.

Der queere* Blick

Der queere* Blick spielt mit der Art, wie wir aus visuellen Impulsen Wahrheiten generieren. Er setzt sich kritisch mit Sichtbarmachung im Mainstream auseinander. Denn diese verfehlt oft zu reflektieren, inwiefern Machtstrukturen und Stereotypen durch die Repräsentation wiederholt werden können.

Das Projekt besteht aus einem mit Illustrationen bestickten Stoff- und Holzobjekt sowie einem Objektkatalog. Die handbestickte Installation charakterisiert mit persönlichen Gegenständen mehrerer queerer* Personen die Realität einer Person auf der Grenze zwischen Wahrheit und Fiktion. Die Arbeit ist ein Aufruf zum genauen Hinschauen, zwischen den Zeilen lesen und dem Reflektieren des eigenen visuellen Repertoires. Denn Queerness bewegt sich immer auf einem Spektrum von Un/Sichtbarkeiten.

dreaimade – dreams are made to create

Während wir einschlafen, sind unsere Gedanken besonders kreativ und stellen oft eine kreative Verbindung zu dem her, was wir zuvor gedacht haben. Das Problem ist jedoch, dass wir diese Gedanken oft vergessen, sobald wir aufwachen. Dreaimade hilft dabei, sich an die Einschlafträume zu erinnern, sie zu visualisieren und als Inspiration für mögliche Ideen zu nutzen. Diese Ideen können anschließend ebenfalls mithilfe von Dreaimade entwickelt und eindrucksvoll visualisiert werden.

Dabei kommen Künstliche Intelligenz und Trauminkubation zum Einsatz. Schlafphasen werden erkannt und Nutzende gezielt in der sogenannten N1-Phase geweckt. Aus den berichteten Trauminhalten entstehen gemeinsam mit Dreaimade Bilder und Videos, die als kreative Grundlage für mögliche Ideen dienen.

So eröffnet Dreaimade eine neue Möglichkeit, wie generative KI als kreatives Werkzeug genutzt werden kann.