Hacko

Inspiriert von Design-Hacks in unserem Alltag – Objekten, die wir bewusst umgewidmet haben – zielt „Hacko“ darauf ab, ein System zu schaffen, das es Benutzern erlaubt, ihre eigenen technischen Produktlösungen zu entwickeln. „Hacko“ ist ein modularer Baukasten von elektronischen Funktionselementen, jedes scheibenförmige Modul verfügt über spezifische Eigenschaften. Durch Auflegen und Verbinden der Module auf dem Tablet können Benutzer funktionsfähige Produkte für ihre eigenen Zwecke konfigurieren.
„Hacko“ ist in der Lage, sich an den sich ständig ändernden Kontext anzupassen, da die Konfiguration der Module jederzeit verwaltet und bearbeitet werden können. Sollte mal ein Modul kaputt gehen, kann es einzeln ersetzt werden, anstatt das gesamte Gerät wegwerfen zu müssen. Wenn die ursprüngliche Konfiguration nicht mehr erwünscht ist, können die Module zurückgesetzt und für einen anderen Zweck wiederverwendet werden. Hackos Modularität macht Technologie veränder-, aktualisier- und wiederverwendbar.

Urban Ranger

Unsere wünschenswerte Version der Zukunft ist eine Stadt, in der alle Bewohner*innen an der Stadtplanung teilhaben können. Ein Szenario, in dem alle Menschen ihre Visionen und Wünsche einbringen können und Gemeinschaft durch Diskurs entsteht.

Daraus entstand das Konzept Urban Ranger App. Die App ist ein Raum, in den man Wünsche und Bedürfnisse soziokultureller Art artikulieren oder konstruktiv Veränderung anstoßen kann. Die App ist kartenbasiert, so kann man am aktuellen Standort Vorschläge in Form eines Icons platzieren.
Andere können diesen Beitrag dann wiederum voten und kommentieren.
Für die Bewohner*innen dient sie als Sprachrohr, für die Stadt als Tool um Stimmungsbilder zu bekommen und Bedürfnisse zu erkennen. Es fängt bei einem Mülleimer im Park an, kann aber auch Spielraum für fantastische Visionen sein. Die App zielt darauf ab, ein Bewusstsein für den eigenen Lebensraum zu entwickeln und Mut zu Veränderung sowie Selbstwirksamkeit zu unterstützen.

Smart Medication

‚Smart Medication‘ ist ein Gerät zur Individualisierung der Medikamentenvergabe. Mein Szenario nimmt exemplarisch chronische Alterskrankheiten in den Blick.
Patienten mit einer solchen ‚Multimorbidität’ müssen oft mehrere unterschiedliche Medikamente täglich kombinieren. Anhand von Körperdaten, die von jedem Patienten selbst aufgezeichnet werden, kann der Arzt eine individuelle Therapie für den Patienten erstellen.
Das Gerät ist quasi ein 3D-Drucker, der anhand von Medikamentenkartuschen passgenaue Dosierungen der Medikamente auf eine Trägerfolie druckt. Die Medikamente haben die Form eines Granulats, das mit einem Gel verbunden aus einer Kartusche extrudiert wird. Die gedruckten Streifen zeigen ähnlich wie ein Diagramm an, wie sich die Dosierung – je nach gemessenen Körperdaten – verändert. Jeden Tag bekommt der Patient mit seinem Medikament also einen Überblick über seinen Behandlungsfortschritt. Das Gerät hilft ihm dabei, sein Medikament nicht zu vergessen.
Das Gerät wird via App bedient. Mit Hilfe der App kann der Arzt den Behandlungsplan in das Gerät einspeisen, den Behandlungsverlauf zu kontrollieren und mit dem Patienten zu kommunizieren. Wechselwirkungen können sowohl durch Big Data als auch durch die Kontrolle des Arztes vermieden werden. Der Patient wiederum kann seine Smart Devices zur Messung von Körperdaten mit dem Gerät verknüpfen, er bekommt außerdem auf seinem Handy angezeigt, wenn ein Medikament gedruckt wurde.

POCH3D

POCH3D ist die erste Tasche aus Textil, die mit dem 3D-Drucker hergestellt wird.

Bee Peer Economy

Aus der Frage was Gegenstände dazu befähigt eigentumslos zu sein, ist
der autonome, automatische Bienenstock „Bee Peer Economy“ entstanden,
der von den Bienen selbst verantwortet und verwaltet wird. Sie verkaufen
ihren Honig direkt an Kunden, machen dadurch aber keinen Profit sondern
nutzen das erwirtschaftete zum Selbsterhalt und zur Vermehrung.

Open System Speaker

Ein Konzept für einen Nachhaltigen Bluetooth-Lautsprecher.
Aufbau, Produktion und Verkauf des Bluetooth-Speakers sind in einem offenen system gestaltet. Elektronik Komponenten verschiedenster Hersteller lassen sich beliebig austauschen, integrieren und aktualisieren. Auf einer weitgehend autarken Online-Plattform können Hersteller ihre Komponenten hochladen, welche durch ein parametrisch generiertes 3-D-Druck Verbindungsteil, in das System Integriert werden. Der Kunde kann sich sein Gerät individuell über die Online-Plattform zusammenstellen. Die Verbindungselemente werden On-Demand durch den Konsumenten selbst oder bei lokalen Anbietern produziert. Die komplette Montage und Demontage benötigt 6 min. Jedes Bauteil fällt nur der eigenen Lebensdauer zum Opfer und lässt sich mit der Zeit, aktualisieren. Die Reparatur ist nicht an spezifische Ersatzteile gebunden. Die Plattform dient zur Vernetzung von Herstellern und Kunden untereinander. Egal ob für den Produkterwerb, Ersatzteil- oder Informationsaustausch. Die Instandhaltungskosten der Plattform werden Transparent anteilig angerechnet.

Die Gegenstände des Anton R.

Es ist ein Ausstellungskatalog, der die fiktive Ausstellung „Die Gegenstände des Anton R.“ begleitet. Diese Ausstellung thematisiert die Beziehung des Künstlers Anton R. zu seinen persönlichen Gegenständen und setzt sie (teilweise humoristisch) in einen gesellschaftlichen und emotionalen Kontext.

Morphables

„Morphables“ ist ein Forschungsprojekt im Bereich von programmierbaren Textilien. In diesem Projekt ging es darum, die Möglichkeiten und Grenzen des 3D-Druckens auf Textilien zu erforschen und Einsatzmöglichkeiten zu erkunden.

ProtoKit

ProtoKit ist eine interaktiven Spiel- und Lernplattform. Die Plattform verzichtet bewusst auf ein digitales Interface. Stattdessen wird die Plattform durch das Auflegen eines Spielbretts vergleichbar mit dem eines traditionellen Brettspiels aktiviert. Sobald das aus Kartonage gefertigte Spielbrett auf die Plattform aufgelegt wird es von dieser erkannt und aktiviert.

2log

“2log” ist eine modulare und Cloud-basierte IoT-Plattform. In Verbindung mit der 2log Hardware können alle Geräte die einen Stecker haben sowie deren Nutzer innerhalb von wenigen Sekunden miteinander in Beziehung gesetzt werden. Somit können Prozesse und Nutzungsmuster sichtbar und kontrollierbar gemacht werden.