Klolympia setzt sich kritisch mit der Gestaltung und Nutzung öffentlicher Toiletten in Berlin auseinander. Statt eine gestalterische Lösung zu präsentieren, macht diese spielerische Intervention soziale Ungleichheiten, Barrieren und etablierte Nutzungsrituale sichtbar. Im Rahmen einer fiktiven Olympiade werden alltägliche Toilettengänge zu performativen Disziplinen, die Humor, Bewegung und Kritik verbinden.
Phi verwandelt die Sitztoilette in eine akrobatische Höchstleistung und verweist auf erzwungene Fehl- oder Umnutzungen. Chi eröffnet durch eine Kletterkonstruktion neue Zugänge zum Pissoir und hinterfragt geschlechtsspezifische Ungleichheiten. Psi inszeniert den Toilettengang als öffentliche Performance und regt zur Auseinandersetzung mit Scham, Privatsphäre und sozialen Normen an.
Diese Handreichung lädt dazu ein, bestehende Vorstellungen von öffentlicher Toilettennutzung neu zu betrachten und weiterzudenken.
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