Smart Medication

‚Smart Medication‘ ist ein Gerät zur Individualisierung der Medikamentenvergabe. Mein Szenario nimmt exemplarisch chronische Alterskrankheiten in den Blick.
Patienten mit einer solchen ‚Multimorbidität’ müssen oft mehrere unterschiedliche Medikamente täglich kombinieren. Anhand von Körperdaten, die von jedem Patienten selbst aufgezeichnet werden, kann der Arzt eine individuelle Therapie für den Patienten erstellen.
Das Gerät ist quasi ein 3D-Drucker, der anhand von Medikamentenkartuschen passgenaue Dosierungen der Medikamente auf eine Trägerfolie druckt. Die Medikamente haben die Form eines Granulats, das mit einem Gel verbunden aus einer Kartusche extrudiert wird. Die gedruckten Streifen zeigen ähnlich wie ein Diagramm an, wie sich die Dosierung – je nach gemessenen Körperdaten – verändert. Jeden Tag bekommt der Patient mit seinem Medikament also einen Überblick über seinen Behandlungsfortschritt. Das Gerät hilft ihm dabei, sein Medikament nicht zu vergessen.
Das Gerät wird via App bedient. Mit Hilfe der App kann der Arzt den Behandlungsplan in das Gerät einspeisen, den Behandlungsverlauf zu kontrollieren und mit dem Patienten zu kommunizieren. Wechselwirkungen können sowohl durch Big Data als auch durch die Kontrolle des Arztes vermieden werden. Der Patient wiederum kann seine Smart Devices zur Messung von Körperdaten mit dem Gerät verknüpfen, er bekommt außerdem auf seinem Handy angezeigt, wenn ein Medikament gedruckt wurde.

eCOOP

Der eCOOP beschreibt einen autonom fahrenden Hühnerstall, der die Verhaltensweisen des Huhns als Nutzen interpretiert und die optimale Umgebung für sie schafft. Das Picken und Scharren befreit den Boden nicht nur von Unkräutern, sondern auch von Schädlingen, indem die Hühner sie fressen. Der Kot kann direkt als Düngemittel für den Boden dienen.

fast food interaction

Ein Geschirr, welches die positiven Eigenschaften von Fast Food Verpackungen hervorhebt und so die Interaktionen am Tisch fördert.

Die Gamifizierung der alltäglichen Dinge / The Gamification of Everday Things

Bei der Abschlussarbeit die “Die Gamifizierung der alltäglichen Dinge” handelt es sich um die visualisierte Antwort auf die Frage, welchen Einfluss eine vollständige Gamifizierung auf das alltägliche Leben hätte. Es nimmt die Mittel der Manipulation auf, die im digitalen Kontext üblich sind und spiegelt diese auf analoge Tätigkeiten wider. Es gilt das Grundprinzip eines Wettkampfs unter Freunden: wer schafft es mehr analoge Zeit zu verbringen? Dabei ist nicht relevant, ob man seine Bücher, Gitarre oder seinen Abwasch gamifiziert – es gibt nichts, was nicht erfasst und miteinander verglichen werden kann.

Stehzeug Modu

Das Stehzeug modu ist ein mobiler Raum in der Stadt, den man für Kurzstrecken nutzen kann, der aber auch als Raum, wie beispielsweise als Capsule-Hotel oder Co-Working Space genutzt werden kann. Dadurch werden die Parkhäuser in der Stadt verändert, da die Räumlichkeiten (Autos) sich bewegen. Das Parkhaus wird eine temporäres Gebäude der Zukunft.

Tram Station For Kiel

Eine Tram Station, die als Kernelement eines ganzeheitlichen Mobilitätssystems verstanden werden kann. Es ist jedoch mehr als nur eine Tram Station. Es ist eine Geschichte von Visionen, von Technologie und Natur und der Mobilität der Zukunft.

N.O.S.W.

N.O.S.W. kann zum Kauf, aufbewahren, zubereiten und anrichten von Backwaren benutzt werden. Der Brotkasten besteht aus innovativem Rattanfurnier (karuun®) und Anröchter Stein. Die Gestaltung bündelt Überlegungen zur Wahrnehmung, dem Umgang und der Bedeutung von Produkten. Die Bestandteile sind modular und halten dank Steinverbinder. Der einzigartige Faltenwurf entsteht durch die Herstellung mittels Vakuumspannung und zeigt Individualität trotz möglicher Massenproduktion.
Die Beziehung zwischen Individuum & Produkt spielt eine ebenso große Rolle, wie Herkunft, Materialität & Produktion.

Tactile Sound Design

Es handelt sich um einen Midi Controller mit einem aufgesetzten Silikon Element, welches dem Nutzer die Möglichkeit öffnet, sich ungewohnt tiefgreifend auszudrücken und das auch mobil.

Future of (influenza) immunization

Das Projekt setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen. Das immunization.lab ist das Konzept eines separaten Bereichs in der Apotheke, wo zukünftig ohne Termin beraten und geimpft werden kann. Impfungen allgemein sollen nicht in die Apotheken verlagert werden, sondern werden hier nur als zusätzliche Option angeboten. Außerdem fungiert das immu.lab als Kampagne, da es mittels Kennzeichnung schon von außen an der Apotheke sichtbar gemacht wird. Geimpft wird in dem neuen Bereich primär und saisonal die Influenza, den Rest des Jahres beziehungsweise parallel sollen hier aber auch andere Impfungen gegeben werden können.
Geimpft wird hier mit der immu.fea – einem nadel- und nahezu schmerzfreien Injektionsgeräts (Hauptbestandteil des Designs). Passend dazu gibt es noch das immu.tape, einem Referenzklebestreifen, der vor der Injektion angebracht wird und danach mit dem sowieso notwendigen Tupfer zum Pflaster erweitert werden kann.