Trotz deutlich sichtbarer Folgen wie Umweltzerstörung, Ausbeutung und Textilbergen in postkolonialen Ländern beschleunigt sich die Modeindustrie weiter – auch für Gestalter*innen. In meiner Arbeit setze ich dieser Geschwindigkeit etwas entgegen:
Aus recycelten Polyester- Sporttrikots entstanden neue, malerische Flächen. In Anlehnung an Madame Grès wurden Kindheitszeichnungen drapiert, geformt und transformiert – als Reflexion der eigenen Biografie und als politische Positionierung.
Die Arbeit lädt dazu ein, innezuhalten und sich in den Falten auszuruhen.
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