Ein Feld zu weit und der nächste Zug setzt matt. In meinem Bachelorprojekt „Realms of Play: The Gambit of Moves & Constraints“ wird das Schachfeld zu einem taktilen Spielraum erweitert. Auf modularen Interaktionsflächen, die das Schachbrett künstlerisch abstrahieren, lassen sich 3D-gedruckte Elemente ertasten, stecken und verschieben. Ihre Formen greifen skulpturales Spielplatzdesign auf: organische Topografien, Hügel und Geländeformen treffen auf die klare Ordnung des Schachbretts und die figurative Präsenz der Spielfiguren.
Mit jeder Verschiebung verändert sich das Spielfeld: neue Wege entstehen, andere Bewegungen werden blockiert. Das Projekt untersucht, wie Regeln und Einschränkungen spielerisches Verhalten formen und wie vorausschauendes Denken körperlich erfahrbar wird.
So entsteht eine räumlich-skulpturale Spielplatzlandschaft, in der Spiel durch Risiko, Orientierung und Entscheidung sichtbar wird.
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