(Im)Perfekt

Name/n Absolvent*innen:

Jonas Paul Spieker

2025

Universität der Künste Berlin

Produktdesign

Master of Arts

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Kurzbeschreibung

[Im]Perfekt untersucht, wie Imperfektion gezielt im Möbeldesign und in industriellen Fertigungsprozessen eingesetzt werden kann. Während standardisierte Herstellungsverfahren perfekte Oberflächen und eine Wiederholbarkeit ermöglichen, führen sie zugleich dazu, dass Abweichungen kaum mehr akzeptiert werden. Zudem bleibt der Entstehungsprozess oft unsichtbar. Bewusst eingesetzte Imperfektion eröffnet hingegen einen transparenten Blick auf Material, Fertigungstechnologie und Herstellungsprozess und hinterfragt gleichzeitig die Erwartungen an industriell gefertigte Objekte.

Die Arbeit basiert auf dem CNC-Fräsen, das zwei Schritte umfasst: Das Schruppen (grobe Fräsung) und das Schlichten (Perfektionierung). In diesem Projekt wird auf das Schlichten verzichtet. Die raue Oberfläche des Schruppens wird zum endgültigen Erscheinungsbild. Dadurch entsteht eine prozesstypische Imperfektion, die ästhetische Qualitäten mit praktischen Vorteilen wie Zeit- und Energieeinsparungen verbindet.