Die nachhaltige Nutzung von Holz gewinnt im Kontext der Kreislaufwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Die Kaskadennutzung verfolgt das Ziel, Holz über mehrere Nutzungsphasen hinweg möglichst lange stofflich zu verwenden, bevor es energetisch verwertet wird. Dabei entstehen entlang der Wertschöpfungskette zahlreiche Rest- und Nebenprodukte, deren Potenziale häufig ungenutzt bleiben.
Diese Arbeit untersucht die Holzkaskade aus gestalterischer Perspektive und fragt, welche Qualitäten in den Materialien der einzelnen Zwischenstufen verborgen liegen. Dazu wurden verschiedene Materialströme sowie deren Bearbeitungs- und Fertigungsverfahren analysiert.
Im Fokus steht die Verbindung von Material und Verfahren: Ausgehend von charakteristischen Reststoffen werden geeignete Verarbeitungsstrategien entwickelt, um neue Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Ergebnisse werden in Form von fünf Hockern präsentiert. Jeder Hocker repräsentiert eine Zwischenstufe und macht die Transformation sichtbar.
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