GEOGRAPHIA untersucht, wie geografische Veränderungen menschliches Verhalten beeinflussen – und wie unser Verhalten wiederum Städte formt. Ausgangspunkt ist die Frage, wie unterschiedliche emotionale Erinnerungen an Orte bewahrt werden können, obwohl sich urbane Räume ständig verändern. Dafür verbindet das Projekt systemisches Denken, Zukunftsforschung und spekulatives Design mit einem partizipativen Workshopformat. Die Teilnehmenden kartieren Berlin in den Zeitebenen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und machen Zusammenhänge zwischen Klima, Architektur, Mobilität und gesellschaftlichem Wandel sichtbar.
Aus diesen Erkenntnissen entsteht die spekulative Plattform „Future Feeling“, die emotionale Beziehungen zu Orten unabhängig von ihrer physischen Existenz archiviert und erfahrbar macht.
Das Projekt übersetzt komplexe urbane Wechselwirkungen in ein verständliches, interaktives Design und eröffnet neue Perspektiven für die Gestaltung lebenswerter Städte.
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