Kurzbeschreibung
druMR ist ein VR-Lernprototyp für autodidaktisches Schlagzeugspielen, der Zugang und Motivation beim Musiklernen verbindet. Sein Alleinstellungsmerkmal: Anders als gängige Drum-Apps, bei denen man oft nur auf Reize reagiert, vermittelt druMR echte Notentheorie. Noten sind direkt im räumlichen Interface gebunden und sichtbar. Rhythmus wird im Raum erfahrbar, über Marker, klassische Notation und immersives Feedback. Ein Composition-Modus erlaubt es, Noten in Notenlinien zu schieben und so zu verstehen, wie Notation überhaupt funktioniert.
Statt Gamification setzt druMR auf eine intuitive, räumliche Körperlogik: Lernen über Bewegung, Wiederholung und Raumgefühl.
Entwickelt über strukturiertes User Research und iteratives Prototyping (Unity, Pico Neo 3 Pro), evaluiert mit neun Proband:innen via UEQ – mit Bestwerten in Attraktivität, Stimulation und Neuartigkeit. So zeigt druMR, wie immersive Medien Lernen demokratisieren und Einstiegsängste vor einem Instrument abbauen können.