ROWZY

Die Kollektion bringt ein Gefühl von Freiheit. Stell dir vor, du fährst mit einem Schneemobil durch weite, schneebedeckte Ebenen, das Eis unter dir knistert und knackst. Die Welt um dich herum ist in magisches Licht getaucht. Du fühlst dich schwerelos.

ROWZY ist eine Hommage an die Weiblichkeit und die Kraft, sich selbst unter den extremsten Bedingungen zu entfalten. Sie vereint Schutz, Funktionalität und Luxus in einem modularen Designkonzept – mit dem Fokus auf einer futuristischen und femininen Designsprache.
Die rosafarbenen Akzente auf dem weißen Grund erzeugen bei Tageslicht ein subtiles Spiel aus Erscheinung und Auflösung im weißen Schnee. In der Nacht ermöglichen integrierte Lichtquellen sowohl Sichtbarkeit als auch das Gesehenwerden – jedoch in einer Weise, die weiterhin ein genaues Hinsehen erfordert, um die Gestalt zu erfassen.

GENCONNECT

Das Ziel war es, älteren Menschen den Zugang zur digitalen Welt auch ohne technische Vorkenntnisse zu erleichtern sowie die Generationen wieder zu verbinden.

Das Enkelkind ist auf Reisen und Oma hat keine Möglichkeit, daran teilzunehmen? Mit GENCONNECT soll das möglich sein! Wir möchten digitale Barrieren entfernen und Rentnerinnen VR-tauglich machen.
GENCONNECT ist ein Rentner-Digital-Paket, buchbar per Telefon, Webseite oder Bürgeramt. Es beinhaltet Lernstrategien, die mithilfe von Buddies das fehlende Enkelkind in Technikfragen ersetzen. Das Technikpaket wird Rentnerinnen durch Lernspiele, Video-Tutorials oder Lern-Buddies vermittelt.

Das Projekt umfasst einen humorvollen Werbefilm, eine Social-Media-Kampagne, eine benutzerfreundliche Webseite, unterstützende Musik, Illustrationen sowie Interviews mit Rentner*innen.
GENCONNECT steht für Inklusion und den Dialog zwischen den Generationen.

Lasst uns Generationen verbinden und Barrieren abbauen. Mach auch deine Oma zur CyberOma!

SAARBRÜCKEN MITTE IN FÜNF FACETTEN / SAARBRÜCKEN MITTE IN FIVE FACETS

Eine promenadologische und gestalterische Auseinandersetzung mit den Stadtteilen Saarbrückens Mitte, die Architektur, soziale Bewegungen, vergessenes Handwerk und kulturelle Vielfalt durch Porzellandesign und Souvenirgestaltung in den Fokus rückt.

Mit der erlernten Methodik kann ich den Forschungsprozess im Bereich Research Design auch auf andere Städte, Regionen oder Länder anwenden.

Zudem entwickelte ich eine Praktik zur Verbesserung der Souvenirgestaltung im Porzellandesign. Dabei analysierte und überarbeitete ich die klassische und wenig nachhaltige Herstellungsmethode der Gipssprengform, um eine kontrolliertere Herstellung von hinterschnittenen Objekten zu ermöglichen. Ein weiteres Merkmal der Gipsformen ist die einfache Austauschbarkeit der Gipssegmente, was zu einer nachhaltigeren Verwendung führt.

Im Bereich der Dienstleistung können verschiedene Gestaltungselemente kombiniert werden, um im Bausatzverfahren individuelle Unikate zu schaffen.

Sittago

Sittago ist ein multifunktionales Sitzkissen, das speziell für Kinder in Waldkindergärten entwickelt wurde. Es vereint Sitzunterlage, Tasche, Schaukel und Liegefläche in einem einzigen Produkt und fördert so das freie, kreative Spiel in der Natur.
Ziel war es, ein kindgerechtes, robustes und nachhaltiges Outdoor-Produkt zu gestalten, das den hohen Anforderungen des Alltags im Freien gerecht wird.
Das Design basiert auf intensiver Feldrecherche, Nutzerinterviews mit Erzieher*innen und einer Umfrage mehrerer Waldkindergärten. Die Gestaltung orientiert sich an kindlicher Neugier, Bewegung und Selbstständigkeit. Die Materialwahl folgt Prinzipien der Kreislaufwirtschaft.
Sittago lässt sich leicht transportieren, ist langlebig, sichtbar und reparierbar – ein Produkt, das mitwächst und das freie Spielen fördert, von Generation zu Generation.

Luk Kreung

Die zunehmende soziale Spaltung und die Zunahme rechtsextremistischer Gewalt führen zu einer verstärkten Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund. Besonders bei Menschen mit gemischter Herkunft wächst die Unsicherheit über Identität und Zugehörigkeit. Die Videoinstallation Luk Kreung nutzt ein Wimmelbild, um Alltagsrassismus in kleinen Szenen erfahrbar zu machen. Es zeigt die Auseinandersetzung der Künstlerin mit ihrer Identität und die Konfrontation mit Stereotypen in beiden Kulturen. Die Videoinstallation lädt ein, genauer hinzuschauen, Details zu entdecken und eigene Vorurteile zu hinterfragen. Die Kombination aus visueller Naivität und inhaltlicher Tiefe ermöglicht es, die Komplexität des Themas auf eine symbolische und abstrakte Weise darzustellen, die über die reine Illustration hinausgeht und die emotionalen und psychologischen Dimensionen von Identitätskonflikten tiefer vermittelt. Zusätzliche Tonaufnahmen und ein Begleitheft sorgen für ein besseres Verständnis.

KI und Stop-Motion entfesseln den Horror der Zukunft

Da die Stop-Motion-Produktion aufgrund des hohen Zeitaufwands ausstirbt, habe ich mich in meiner Diplomarbeit mit einer Lösung beschäftigt, die diese Technik am Leben erhält.
Ich habe eine fiktive Produktionsfirma namens Pixel and Clay Productions entwickelt, die klassische Stop-Motion mit modernen Technologien kombiniert. Figuren aus Clay werden modelliert und fotografiert, und eine KI übernimmt anschließend die Animation, sodass der typische Stop-Motion-Stil viel schneller zum Leben erweckt werden kann.

Das Projekt ist ein Horrorfilm, in dem ein Mädchen aus ihrem bedrückenden Alltag flieht und in den Wald geht. Dort entdeckt sie einen alten Spiegel, der sie in eine albtraumhafte Welt führt. Sie muss sich ihren tiefsten Ängsten stellen und einer verdrängten Vergangenheit, die eine dunkle Wahrheit offenbart.
Mit dieser Kombination aus analoger Kunst und digitaler Effizienz kann die Magie der Stop-Motion bewahrt und gleichzeitig die Produktion beschleunigt werden.

Beyond visual Interfaces

Beyond Visual Interfaces ist eine Serie von Prototypen, die eine Alternative zu Touchscreen-Interaktionen bietet und auf dem menschlichen Bedürfnis nach Erkundung mit den Händen basiert. Moderne Technologie verlässt sich oft auf visuelles Feedback und übersieht die vielen Möglichkeiten der menschlichen Wahrnehmung.
Dieses Projekt erforscht das Potenzial von Haptik mit dem Ziel, Mensch-Maschinen-Interaktion neu zu gestalten, indem es intuitive Benutzungsoberflächen ohne mechanische Teile schafft. Dabei nutzen die Prototypen Feedback in Form von Vibrationsmustern und die Affordanz von Formen, gemäß dem Konzept „High Touch-High Tech“.

companion

Stell dir vor, du hast Möbel, die wachsen und sich verändern können.
Das Projekt experimentiert mit unterschiedlichen Ansätzen, um das Leben von Möbeln zu verlängern.

Multifunktionalität: Dein „companion“ wird das, was du gerade brauchst – Regal, Sitzbank, Rollwagen o. Ä.

Individualisierung: Tausche Farben, montiere neue Teile, erweitere und gestalte deinen „companion“.

Persönliche Bindung: Die „companions“ werden in einer Geschichte zum Leben erweckt, in der ihre Träume erzählt werden. Sie soll inspirieren, diese umzubauen und zu verändern, anstatt sie zu ersetzen.

Jeder „companion“ kommt mit einer Box (Möbelrucksack) mit Produkten,
die dein „companion“ für dich bereithält – u. a. einer Anleitung, Erste-Hilfe-Set, Erweiterungen, …

Löcher im Korpus geben Halt für Add-ons wie Rollen, Griffe, Haken oder Dekoelemente.
Alle Umbauarbeiten funktionieren intuitiv und werkzeuglos.
Ein „companion“ ist mehr als ein Möbelstück – er ist ein treuer Begleiter, der sich an Veränderungen anpasst.

Spatial Bodies

Menschen existieren nicht nur in architektonischen Räumen, sie gestalten ihren Lebensraum auch mit Hilfe der Kleidungsstücke, die sie tragen. Maßgebend sind in beiden Fällen der Körper und dessen individuelle Merkmale. Die „Spatial Bodies“ verbinden die unterschiedlichen Räumlichkeitsbegriffe von Architektur und Mode zu Trennelementen, die es den Nutzer*innen ermöglichen, ihre Umgebung auf ähnliche Weise wie ihren Kleidungsstil zu beeinflussen. Die Formsprache der Objekte leitet sich aus abstrahierten Schnittmustern ab. Sie können individuell oder als Ensemble genutzt werden und sollen den Raum um sie herum mit ihrer verspielten Formsprache und Materialität positiv beeinflussen.

Gärtnerstraße – Einfach Wohnen!

Da der Wohnraum immer knapper und teurer wird und komplizierte rechtliche Regelungen den Bauprozess erschweren und die Kosten für Eigentümer und Mieter erhöhen, bestand für mich die Aufgabe darin, ein möglichst kostengünstiges und nachhaltiges Quartier zu planen, das den Bewohnern einen schönen und bezahlbaren Wohnraum schafft.

Das Grundstück für dieses Quartier stellt dabei der ehemalige Betriebshof des Grünflächenamtes in der Gärtnerstraße in Trier-Nord. Das 12.000 qm große Grundstück grenzt an den Nordfriedhof, das Moselstadion, eine Reihenhaussiedlung und die stark befahrene Paulinstraße. Zusätzlich stehen 4.000 qm von zwei umgesiedelten Steinmetzbetrieben zur Verfügung. Ein denkmalgeschützter, eingeschossiger Riegel entlang der Nalbachstraße muss erhalten und in das Gesamtkonzept integriert werden, ebenso wie die Gewächshäuser im Zentrum des Grundstücks.