

Album einer nicht-jüdischen Familie
Name/n Absolvent*innen:Alisa Verzhbitskaya
2025
Universität der Künste Berlin Informationsdesign, Visuelle Kommunikation, Meisterschülerstudium (Post-Master-Studium), UdK
Master of Arts
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Kurzbeschreibung
Das 524-seitige Werk ist eine generationenübergreifende Arbeit. Ausgangspunkt war der Nachlass meines Großvaters, eines Überlebenden des Massakers von Babyn Jar. Nach seinem Tod an Covid-19 hinterließ er ein chaotisches Archiv aus Fotografien und Dokumenten aus der Zeit vor und nach unserer Einwanderung nach Deutschland als jüdische Kontingentflüchtlinge.
Aus diesem Material entstand ein rekonstruiertes Familienarchiv, das textlich und visuell aus den Perspektiven dreier Generationen erzählt. Die Arbeit gibt Einblicke in das jüdische Leben in der Ukraine, Fluchterfahrungen während des Zweiten Weltkriegs, Antisemitismus in der Sowjetunion sowie schließlich Migration und „Integration“ in Deutschland.
Die Arbeit macht Erfahrungen sichtbar, die vielen jüdischen Kontingentflüchtlingen und ihren Nachfolgegenerationen vertraut sind. Vor dem Hintergrund zunehmenden Antisemitismus richtet sie den Blick auf eine wenig sichtbare Dimension der postsowjetisch-jüdischen Diaspora in Deutschland.
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Credits Video: Alisa Verzhbitskaya
Alisa Verzhbitskaya
2025
Informationsdesign, Visuelle Kommunikation, Meisterschülerstudium (Post-Master-Studium), UdK
Master of Arts
Kurzbeschreibung
Das 524-seitige Werk ist eine generationenübergreifende Arbeit. Ausgangspunkt war der Nachlass meines Großvaters, eines Überlebenden des Massakers von Babyn Jar. Nach seinem Tod an Covid-19 hinterließ er ein chaotisches Archiv aus Fotografien und Dokumenten aus der Zeit vor und nach unserer Einwanderung nach Deutschland als jüdische Kontingentflüchtlinge.
Aus diesem Material entstand ein rekonstruiertes Familienarchiv, das textlich und visuell aus den Perspektiven dreier Generationen erzählt. Die Arbeit gibt Einblicke in das jüdische Leben in der Ukraine, Fluchterfahrungen während des Zweiten Weltkriegs, Antisemitismus in der Sowjetunion sowie schließlich Migration und „Integration“ in Deutschland.
Die Arbeit macht Erfahrungen sichtbar, die vielen jüdischen Kontingentflüchtlingen und ihren Nachfolgegenerationen vertraut sind. Vor dem Hintergrund zunehmenden Antisemitismus richtet sie den Blick auf eine wenig sichtbare Dimension der postsowjetisch-jüdischen Diaspora in Deutschland.