The Tale of Anh, Em & Chi: 1976 entwarf der vietnamesische designer le huy van ein glas, das heute aus den bierkneipen dort nicht wegzudenken ist und seither nahezu unverändert als kulturgut existiert. le huy van studierte (wie nun ich) industriedesign an der burg giebichenstein, bevor er nach vietnam zurückkehrte.
“anh, em und chi” bilden die geschwister dieses glases. sie greifen seine typologie und selbstverständlichkeit auf und führen sie weiter. benannt nach den anredeformen für geschwister, erzählen sie von nähe, fürsorge und sozialen beziehungen. sie ehren das allgegenwärtig beliebte glas und sind aus einem kulturellen austausch entstanden – zwischen vietnam und deutschland, zwischen zwei biografien, die sich an derselben hochschule spiegeln.
le huy vans in vietnam gelebte, in deutschland ausgebildete perspektive trifft auf meine in deutschland geprägte, nach vietnam zurückfragende identität. dieses projekt dient als träger von erinnerung, identität und kultureller kontinuität.
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