„Zwischen Leere und Bedeutung – Eine Interpretation japanischer Ästhetikprinzipien“ untersucht, wie Ästhetik Wahrnehmung beeinflusst und Gestaltung über das Sichtbare hinaus wirken kann. Im Mittelpunkt steht das japanische Prinzip Ma, das den bewussten Zwischenraum beschreibt. Leere wird dabei nicht als Abwesenheit, sondern als aktiver Bestandteil von Bedeutung verstanden.
Auf Basis dieser theoretischen Auseinandersetzung entstand ein Workshop für Gestaltungsstudierende, der japanische Ästhetik erfahrbar macht. Durch Beobachtung, Kompositionsübungen und Reflexion lernen die Teilnehmenden, Leere als Gestaltungsmittel einzusetzen.
Die Umsetzung erfolgt über ein modulares Workshop-Toolkit mit Boxensystem und Anwendungsheft. Hochwertiges Gmund-Papier und durchgängige Gravuren betonen Materialität, Haptik und Reduktion. Das Projekt verbindet Theorie, Gestaltung und Didaktik und macht Ästhetik unmittelbar erlebbar.
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