Ausgehend von einer intensiven Auseinandersetzung mit Piktogrammen, Typografie und Schriftgestaltung entstand die Idee, Piktogrammsysteme als Zugang zu grundlegenden Gestaltungsprinzipien wie Reduktion, Konsistenz und formaler Kohärenz zu nutzen. Ziel war es, Design-Studierenden einen strukturierten und zugleich offenen Zugang zur Bildzeichengestaltung zu bieten.
Ausgangspunkt des Projekts ist das kleinstmögliche Gestaltungselement: der Punkt. Über sogenannte „Punktogramme“ (Punkt + Piktogramm) wird der Blick auf grundlegende Fragen der Gestaltung gelenkt, etwa Erkennbarkeit und die Entwicklung formaler Kohärenz innerhalb eines Systems.
Das Buch bündelt gestalterische Grundlagen, Begriffsklärungen und eigene Experimente und zeigt, wie sich schrittweise konsistente Bildzeichensysteme entwickeln lassen. Ergänzt wird es durch einen Inspirationsteil, der zum Ausprobieren eigener Ideen anregt. Das digitale Gestaltungstool macht die im Buch gezeigten Methoden (Punktogramme) direkt anwendbar.