Soft Control

Name/n Absolvent*innen:

Elisavet Moysiopoulou

2025

Universität der Künste Berlin

Visuelle Kommunikation

Master of Arts

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Kurzbeschreibung

Soft Control befasst sich mit der Körperdysmorphen Störung und der Frage: Was bedeutet es, den Körper jenseits normativer Schönheitsideale zu denken? Die Arbeit versteht verzerrte Selbstwahrnehmung nicht als individuelles Phänomen, sondern als Ausdruck struktureller Körpernormierung, die sich aus gesellschaftlichen Schönheitsidealen speist. Zwischen Selbstbild und sozialem Blick entsteht ein dysmorpher Raum, der durch Entfremdung, Scham und Selbstkontrolle geprägt ist. Die gestalterische Praxis macht diesen Raum sichtbar.

Soft Control versteht Gestaltung als politische Praxis, die Normen reproduzieren oder herausfordern kann. Wie können wir Bilder schaffen, die nicht disziplinieren, sondern neue Räume der Sichtbarkeit und Akzeptanz eröffnen? Und was wäre, wenn wir endlich aufhören könnten, uns durch Bilder zu disziplinieren – und anfangen, durch sie zu verbinden? Wie real ist eine Wahrnehmung, wenn sie sich vom Sichtbaren radikal unterscheidet?