HIIVE

HIIVE bietet Honigbienen ein besseres Zuhause. HIIVE ermöglicht Imker*innen, ihre Bienen auf eine natürliche Art zu halten, indem das natürliche Verhalten der Apis Mellifera unterstützt wird.
Mit seinem Volumen und dem speziellen Mikroklima, dass sich an der Natur orientiert, ist HIIVE die erste industriell herstellbare Baumhöhle – das natürliche Habitat der Bienen.

Das Bienenhaus wird ausschließlich aus recycelten und natürlichen Materialien hergestellt. Zusammen mit der Integration von Sensoren und einer Companion App ermöglicht HIIVE eine nie dagewesene Art der artgerechten Bienenhaltung.

Bei der gesamten Entwicklung wurde der Fokus auf einen Human-Animal-Centered Design gelegt. Herausgekommen ist das perfekte Zusammenspiel aus Ansprüchen, die die Honigbiene an ihren Lebensraum stellt und der Bedienbarkeit und Ergonomie für den/die Imker*in.

Puzzles und Momente des Erfolgs

In meiner Bachelorarbeit geht es um Puzzles selbst, ihre Vielfalt an unterschiedlichsten Mechanismen und alte, sowie neue Methoden des Handwerks in verschiedensten Formen. Vor allem geht es aber um diejenigen, die Puzzles lösen möchten. Menschen, die sich absichtlich ein Problem machen um es dann wieder lösen zu wollen. Eine eigentlich zwecklose Aufgabe, die oft auch mit Frustration einhergeht. Der Ansporn dafür wurde ergründet und genauer untersucht. Ebenso wurden positive Auswirkungen, wie die Freude über Erfolgserlebnisse weiter erläutert.
Die Arbeit resultiert vorerst in einer Puzzlebox mit vier unterschiedlichen Mechanismen, in Folge meiner Nachforschungen und Beobachtungen. Ziel hierbei ist, zusammengefasst gesagt, dem Menschen, der das Puzzle löst, eine möglichst große Freude zu bereiten.

VIM – selbsttherapeutischer Begleiter bei Angst- und Panikattacken

Angst- und Panikstörungen sind die häufigsten psychischen Erkrankung in unserer heutigen Gesellschaft. Meist ist zu viel Stress der Auslöser. Unter den daraus resultierenden Hyperventilationsattacken leiden viele der Betroffenen. Unsicherheit und soziale Isolation können Folgen der Symptomatiken sein.
Das Produkt basiert auf Fakten der Neurowissenschaften. VIM!
Mit Vim erhält der User ein Stück Unabhängigkeit zurück. Vim ist ein kleiner, smarter Begleiter, der Betroffenen ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Das aktive ‘Festhalten’, löst für viele schon ein gesteigertes Selbstwertgefühl aus, verbunden mit dem Pulsieren des Gerätes übermittelt Vim die Atemrhythmen. So kann der Nutzer / die Nutzerin sich durch die taktile Wahrnehmung leiten lassen und gelangt durch die angeleitete Atmung wieder in den Entspannungszustand.

Dimora

Es gibt Gegenstände, die schnell zu Lieblingsobjekten werden und solche, zu denen wir eher eine negative Bindung haben. Der Wäscheständer ist ein Objekt, welches selten wertgeschätzt wird. Dabei steht er durchschnittlich drei Tage die Woche in der Wohnung. Durch gezielte emotionale Gestaltung wurde ein Wäscheständer konstruiert, welcher als Möbelstück nun Teil der Wohnung wird und so aus der Verbannung zum Vorschein tritt. Mit einer Kleiderstange und Ablagemöglichkeiten für getragene Kleidung, erlangt er seine dauerhafte Daseinsberechtigung.

Ausgangspunkt meiner Thesis war die Frage, ob und wie man mittels Emotionen einen nachhaltigeren Handel erzielen kann. Wir entsorgen Objekte weit vor ihrer tatsächlichen Obsoleszenz. Als entscheidender Faktor wird die fehlende oder bestehende positive emotionale Bindung zum Objekt gesehen und untersucht. Mit dem dafür exemplarischen Entwurf von “Dimora”, soll eine emotionale Beständigkeit erlangt werden, damit er viele Jahre in Gebrauch bleibt.

liminal

Depression ist eine der am weitesten verbreiteten, aber oft unterschätzten und stigmatisierten Krankheiten, trotz der Verfügbarkeit von guten Behandlungen und Therapien.
Mit der Covid-19-Pandemie als Katalysator ist die Teletherapie schlagartig zur neuen Norm der therapeutischen Versorgung geworden. Aufgrund mangelnder Erfahrung sowohl auf Therapeut*innen- als auch auf Patient*innenseite sind jedoch neue Probleme entstanden, die nur notdürftig gelöst werden konnten.
Liminal dient als Plattform, um ungenutzte Carsharing-Autos als geeignete, private und zugängliche Räume für Therapiesitzungen zur Verfügung zu stellen, sowie als Schnittstelle zwischen Therapeut*in, Patient*in und Raum, um den Patient*innen nicht nur den notwendigen therapeutischen Ritualrahmen zu bieten, sondern diesen auch für das sich entwickelnde Setting zu optimieren.

MeiLa

Kinder können gar nicht anders, als zu spielen und die Welt zu begreifen. Und das tun sie überall: in selbstgebauten Höhlen, auf dem Dachboden, unter dem Tisch und vor allem auf dem Fußboden.
MeiLa gibt den Kindern die Selbstständigkeit und Freiheit dort zu spielen, wo sie es wollen. Die transportable Leuchte besitzt eine Leuchtdauer von 10 Minuten. Die benötigte Energie wird vom Kind selbst erzeugt, indem es durch das Ziehen des Ringes einen Seilzugantrieb betätigt. Dadurch ist die Leuchte ressourcensparend und flexibel zugleich.
Auf den Boden gestellt, am Griff getragen, an Kanten, Einkerbungen oder Rundungen aufgehängt, erzeugt MeiLa Lichtinseln zum Spielen. Jeder Ort wird zu einem Raum der Kinder.

BEERTERIAL

Der Fokus der Arbeit liegt auf Materialexperimenten mit Biertreber in Kombination mit natürlichen Bindemitteln, im Hinblick auf Anwendungsmöglichkeiten im Möbel- und Interiorbereich. Biertreber fällt beim Brauen von Bier als Prozessabfall an. Am Ende der Benutzung kann das Material entweder recycelt – oder biologisch abgebaut werden. Somit wird im Rahmen des Circular Design Prinzips gearbeitet.
Entstanden ist hierbei ein konzeptionelles Möbelstück welches das Zusammenspiel aus Material und Formensprache zum Ausdruck bringt.

Schuh mit Ablaufdatum

Wieso fertigen wir Produkte für die Ewigkeit,
die teilweise nur eine Saison getragen werden?
Herkömmliche Schuhe werden aus Materialien gefertigt, 
die nie abbaubar sind.
Ihre Bestandteile sind miteinander verklebt,
können somit auch nicht recycelt werden.

Sohle aus Löwenzahn. Der Rest aus Hanf. Nach Ablaufdatum im Garten kompostierbar.

Meine Idee ist ein modulares Sneaker-Set nach dem Baukastenprizip, aus regionalen und kompostierbaren Materialien.
 
Bei dem Set wird komplett auf Kunststoff 
und auf’s Verkleben verzichtet!
 Die einzelnen Elemente bleiben somit austausch- und frei kombinierbar.
Die Form folgt der Funktion:
Bei meinem Sneaker läuft der Riemen unterhalb der Sohle entlang 
und hält so alle Bestandteile des Schuhs 
ohne Verklebung zusammen.
 Der modularer Schuh beweist:
 es ist möglich komplett auf Kunststoff zu verzichten
 und regionale Ressourcen: wie Löwenzahn und Hanf zu nutzen
.

SIYA / TUYA

SIYA / TUYA (Stuhl/Dein auf Spanisch) ist eine zweiteilige Möbelintervention in öffentlichen und privaten Räumen, die darauf abzielt, partizipative Designprozesse zu schaffen und dabei die historische Beziehung (physisch und symbolisch) zwischen Menschen und Kunststoffmöbeln zu berücksichtigen.

SIYA ist ein Stuhl für den ÖFFENTLICHEN Raum, der gedacht ist, frei in der Stadt bewegt und benutzt zu werden. Das Ziel ist es, seine Bewegung und sein Verhalten mittels UWB-Tracking-Gerät zu studieren, um neue Ansätze für Urbanismus und öffentliches Design zu schaffen.

TUYA ist ein Stuhlgestell, das von Personen die Möbel benötigen fertiggestellt werden soll. Der Benutzer hat 6 Monate Zeit um den Stuhl mit den Materialien und Werkzeugen seiner Wahl zu vervollständigen und so eine einzigartige Version des Produkts zu schaffen, was zu einer effektiven und demokratischen Art und Weise führt, soziale Möbel für die breite Masse bereitzustellen.

BUNKA

BUNKA ist eine fünfteilige Geschirr-Reihe, die anhand eines Menüs von fünf Gerichten der japanischen Küche gestaltet wurde. So wurde in Zusammenarbeit mit dem Restaurant Naniwa Sushi & More in Düsseldorf ein Menü mit dem Leitmotiv Miso, einer fermentierten Sojapaste, welche in verschiedenen Variationen präsentiert werden sollte erarbeitet. Das Design nimmt Bezug auf Restaurant, Speise, Gast und den interkulturellen Austausch zwischen der deutschen und japanischen Kultur. Der Fokus war insbesondere darauf gelegt, welche Einflüsse und Entwicklungen ein japanisches Restaurant nach mehreren Jahren in Deutschland macht und sich von der traditionellen Aufmachung unterscheidet. BUNKA soll diese Schnittstelle der beiden Kulturen aufnehmen und verkörpern.