OIKOPHORIA ist eine experimentelle Forschungsarbeit zur Bedeutung des Zuhauses in einer zunehmend mobilen Gesellschaft. Im Zentrum steht der Kontrast zwischen stationären und transienten Lebensweisen sowie die Frage, wie Heimat, Schutz und Zugehörigkeit entstehen, wenn der feste Wohnort an Bedeutung verliert.
Ausgehend von Möbeln und skulpturalen Objekten untersucht die Arbeit die Beziehung zwischen Körper, Raum und Identität. Durch Dekonstruktion und Rekonstruktion, mittels experimenteller Schnittentwicklung, traditioneller Handwerkstechniken und KI-gestützter Bildgenerierung, werden Fragmente des Zuhauses auf den Körper übertragen.
Die entstandenen Arbeiten machen die Spannungsfelder zwischen Beständigkeit und Mobilität, Tradition und Technologie sowie physischem und emotionalem Zuhause sichtbar. Gestaltung wird dabei zum Werkzeug, um die Vielschichtigkeit moderner Lebensentwürfe zu reflektieren und erfahrbar zu machen.
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