Kinder besitzen großes Potenzial, zukunftsrelevante Fähigkeiten und Verhaltensweisen zu entwickeln. Praktisches Arbeiten mit den Händen fördert gezielt Kreativität, Ausdauer oder auch Problemlösungskompetenz. Für das authentische Handwerken mit echtem Werkzeug bleibt Kindern jedoch oft nur wenig Zeit. Die Gestaltung zielt darauf ab, das Holzwerken im Alltag zu normalisieren und so langfristig Reparaturverhalten, Selbstwirksamkeit und Resilienz zu stärken.
Im Fokus des Entwicklungsprozesses stand der fachliche Austausch mit Physiotherapeut*innen sowie wiederholte Tests von Prototypen mit Kita- und Schulkindern.
Aus den ergonomischen und funktionalen Anforderungen entstand ein bodennaher Arbeitsbereich für Schul- und Kreativarbeiten im Wohnbereich. „Die Werkkiste“ stellt das kindgerechte Werkzeug bereit, die höhenverstellbaren Einheiten von Werkbank und Kissen wachsen mit dem Kind mit und die geschlossene Fläche unterhalb der Lochreihe für Zwingen erlaubt den Wechsel zu Schreibarbeiten.
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