Die Arbeit untersucht, wie Barrierefreiheit in die ästhetische Gestaltung digitaler Benutzeroberflächen integriert werden kann. Bestehende Richtlinien wie die WCAG bieten Orientierung, sind jedoch oft schwer in konkrete Designentscheidungen zu übertragen. Ziel der Masterarbeit ist die Entwicklung eines gestalterischen Frameworks, das Designer bei der systematischen Berücksichtigung von Barrierefreiheit unterstützt.
Grundlage bilden theoretische Recherchen sowie qualitative Interviews mit Designern und Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. Die Ergebnisse zeigen, dass Barrierefreiheit besonders erfolgreich umgesetzt wird, wenn sie frühzeitig in den Designprozess integriert, verständlich vermittelt und kontextbezogen angewendet wird.
Ergebnis der Arbeit ist eine Desktop-Anwendung mit Figma-Plugin, die Designer durch Wissensvermittlung, integrierte Tools, einen Chatbot und Quick-Checks bei der Umsetzung barrierefreier Gestaltung unterstützt.
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