Kleidung entsteht heute häufig aus einem System, das auf Überproduktion, Geschwindigkeit und Austauschbarkeit ausgerichtet ist. Das Projekt hinterfragt die Gestaltung und Nutzung von Kleidung grundlegend, jenseits von Konfektionsgrößen, Normformen und kurzlebigen Trends. Das Konzept bleibt bewusst offen und setzt auf Selbstbestimmung.
Das Textilset umfasst einen Stoff in drei Größen sowie ein Verbindungselement. Legen, Drapieren und Falten ermöglichen eine direkte Individualisierung der Kleidung am Körper.
Die Reduktion auf Material und Verbindung schärft das Bewusstsein für das Wesentliche, das Mögliche und das Potenzial, das entsteht, wenn Gestaltung Freiräume schafft. Dies fördert ressourcenschonende Ansätze und regt dazu an, Mode als Chance zur persönlichen Entfaltung und nachhaltigen Gestaltung zu verstehen.
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