

Connecting Cubbyholes – Höhlenbauen als queere Raumpraxis
Name/n Absolvent*innen:Viktoria-Alice Stegmann
2026
Kurzbeschreibung
Kindheit als Narrativ wird weitestgehend aus der Perspektive Erwachsener erzählt, geprägt von Nostalgie, Idealisierung und normativen Vorstellungen des Aufwachsens. Die Arbeit verhandelt die Spannung zwischen diesem Sehnsuchtsort und der kritischen Auseinandersetzung damit, wie heteronormative Perspektiven den Blick auf Kindheit im Rückblick formen.
Die Arbeit nähert sich Kindheit als queerer Raum, in dem Aufwachsen nicht linear, sondern als seitwärts wachsend verstanden wird – ein prozesshaftes, offenes Werden jenseits normativer Zeitlogiken.
Der Begriff Cubbyhole verweist auf selbstgebaute Rückzugsorte der Kindheit. Höhlen, die zu queeren Gegenräumen werden, in denen Objekte bewusst gegen ihre vorgesehenen, normativen Verwendungsweisen benutzt werden. Höhlenbauen wird so zu einer Praxis, die normative Ordnungen nicht angreift, sondern durch ihren Gebrauch verschiebt. Wandelbare Elemente lassen Kontexte im Prozess des Bauens auftauchen und brechen mit dem statischen Ausstellungsraum.
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Credits Video: Kamera: Josephine Jatzlau, Ton: Fabian Dörfler, Schnitt & Eigentümerin: Viktoria-Alice Stegmann
Viktoria-Alice Stegmann
2026
Kurzbeschreibung
Kindheit als Narrativ wird weitestgehend aus der Perspektive Erwachsener erzählt, geprägt von Nostalgie, Idealisierung und normativen Vorstellungen des Aufwachsens. Die Arbeit verhandelt die Spannung zwischen diesem Sehnsuchtsort und der kritischen Auseinandersetzung damit, wie heteronormative Perspektiven den Blick auf Kindheit im Rückblick formen.
Die Arbeit nähert sich Kindheit als queerer Raum, in dem Aufwachsen nicht linear, sondern als seitwärts wachsend verstanden wird – ein prozesshaftes, offenes Werden jenseits normativer Zeitlogiken.
Der Begriff Cubbyhole verweist auf selbstgebaute Rückzugsorte der Kindheit. Höhlen, die zu queeren Gegenräumen werden, in denen Objekte bewusst gegen ihre vorgesehenen, normativen Verwendungsweisen benutzt werden. Höhlenbauen wird so zu einer Praxis, die normative Ordnungen nicht angreift, sondern durch ihren Gebrauch verschiebt. Wandelbare Elemente lassen Kontexte im Prozess des Bauens auftauchen und brechen mit dem statischen Ausstellungsraum.