Ein positiver Fußabdruck

Ziel meiner Diplomarbeit ist es, herauszufinden, wie der Produktlebenszyklus nachhaltiger, kreislauffähiger Sneakersohlen aus Naturkautschuk in Sri Lanka gestaltet werden könnte. Um dieser Forschungsfrage nachzugehen, baut sich die Arbeit in drei Teile auf: dem „IST-Zustand“, der „vermittelnden Ebene“ und der „spekulativen Ebene“.

Die Auseinandersetzung mit dem IST-Zustand bildet die Basis der Arbeit und umfasst einen entsprechenden Research, welcher die Komplexität und die Herausforderungen des Produktlebenszyklus analysiert sowie dessen ökologische und soziale Wirkungszusammenhänge untersucht.
Basierend auf dieser Untersuchung werden auf der „spekulativen Ebene“ mögliche Handlunspotentiale für nachhaltige Verbesserungen der Produktentwicklung ermittelt und aufzeigt. Als Methode dient hierzu die Formulierung einer Utopie, die als Zukunftsentwurf Anhaltspunkte für Strategien und Lösungsansätze für die Gegenwart liefern kann. Indem die Utopie aktuell scheinbar Unmögliches als mögliche Realität darstellt, erweitert sie die Sichtweise auf die Gegenwart und fördert so innovatives Denken über gefestigte Grenzen hinaus. Die Utopie in meiner Arbeit setzt sich aus drei konkreten Szenarien zusammen. Diese Szenarien geben spekulative Antworten auf die Fragen: Wie könnte Kautschuk ökologisch und fair erzeugt werden? Wie könnten Kautschuksohlen kreislauffähig gestaltet werden? Wie könnten Kautschuksohlen in einen Kreislauf zurückgeführt werden?
Um solche fiktionalen Ideen ableiten zu können, bedarf es aber auch realpolitischer Sichtweisen, welche durch die „vermittelnde Ebene“ abgebildet werden. Sie bildet so die Schnittstelle beider Seiten und beleuchtet gegenwärtige Entwicklungen im Hinblick auf die Zukunft. Darüber hinaus erweitert sie den Blick über die in der Literatur gängigen Perspektiven, um individuelle praxisrelevante Perspektiven. Zu diesem Zweck wurde mit verschiedensten Akteur*innen, Expert*innen und Betroffenen gesprochen. Hierbei war besonders wichtig zu erfahren, wie die Interviewpartner*innen die Probleme der Gegenwart einschätzen, welche Schritte Sie innerhalb ihrer Station bereits unternehmen und wie ihr Blick auf die Zukunft ist.

Meine Diplomarbeit stellt so eine Betrachtung der nachhaltigen Produktentwicklung zwischen Fiktion, Innovation und Machbarkeit dar.

Tuan Yuan Table

Tuan Yuan Table bedeutet Wiedersehen der Familie. Dieser chinesische Tisch aus Bambus passt in kleine Räume und kann trotzdem eine große Anzahl von Gästen beherbergen. Der Durchmesser des runden Tisches beträgt gerade mal einen Meter und wird im Alltag von kleinen Familien, DINKS oder Singles verwendet. Bei Besuch wird aus der Mitte des Tisches einfach ein Stab ausgefahren, worauf man das dazugehörige Tablett aufsteckt, sodass in der Vertikalen mehr Platz für Gerichte entsteht. Die neue Tischsituation zeigt zwei drehbare Etagen und schafft Platz für bis zu 7 Personen.

Haarige Angelegenheit or Hairy Times

Die Verwendung von Menschenhaar im Produktdesign für neue Kreislaufwirtschaftssysteme und eine nachhaltige Welt. SDG’12
Dieser Prototyp stellt ein Panel aus Menschenhaar dar, gestaltet für die städtische Gesellschaft, welche als Wärmedämmung, Schalldämmung oder Luftfilter eingesetzt werden kann da Keratin diese Eigenschaften hat. Ein Produkt, welches den Menschen schützt, während umsichtig mit der Umwelt umgegangen wird. Ein Produkt bestehend aus einer verschwendeten Resource, welche den Menschen Menschen in den Kreislauf der Materialien und integriert in damit den eigenen Konsum.

Restructuring Order

Mein Masterarbeit ist eine Möbelkollektion inspiriert von der
spät-sowjetischen Architektur.

Die unsichtbare Hand des Design / The invisible hand of design

Bei der aktuellen Verpackungsproblematik setzt das zentrale Pfandsystem – kurz ZP – an, um noch nicht bepfandeten Verpackungen ein sinnvolles Pfandsystem zu geben. Neben Sturzgläsern für Aufstriche, Konfitüren und mehr, Stoffbeutel für Gemüse, Brot, Getreideprodukte oder Ähnliches, kommt eine Mehrwegkunststoffverpackung zum Einsatz für stoßempfindliche Lebensmittel, wie Obst, Pilze, Käse aber auch für Fleisch-/ Wurstwaren und Fisch. Angegliedert wird das Pfandsystem an die regionalen Produzenten und deren Vertrieb, um Transportwege zu verkürzen und allen Beteiligten eine größtmögliche Transparenz zu bieten. Die Mehrweg-Verpackungen wecken durch das Pfand neue Aufmerksamkeit und regen den Kunden an bewusster mit seinem Einkauf umzugehen. Einfach zu verstehen ist es ohnehin; der Produzent befüllt die zum Produkt passende Verpackung und der Kunde kauft diese mit dem Aufschlag des Pfandes. Daraufhin wird der Inhalt genüsslich verzehrt und kehrt, im besten Fall kurz vorgespült, beim nächsten Einkauf wieder zurück zum Produzenten. Die Reinigung, Sortierung und Verteilung der Verpackungen erfüllt das ZP in direkter Zusammenarbeit mit den Produzenten.

FORM DUST

FORM DUST ist ein materialbasiertes Forschungsprojekt zur Entwicklung eines nachhaltigen, biologisch abbaubaren und recyclebaren Materials, das komplett aus pflanzlichen Stoffen besteht und schallabsorbierende Eigenschaften besitzt.

WELL BEING

WELL BEING ist ein an der Wand hängendes, spielerisch leichtes und flexibles Akustik – Sitzmöbelsystem, dass sich den Bedürfnissen der Mitarbeiter anpasst und sich zugleich platzsparend in die Gestaltung der Arbeitsumgebung oder im Homeoffice zurückzieht.

HEIWA/ HEIWA

Ein Ort für seinen persönlichen Kaffeeruhemoment. Hier hat der Nutzer die Möglichkeit sich auf etwas anderes zu konzentrieren, wie das Geniessen eines Kaffees und den Moment der Ruhe. Der Nutzer kann diese kleinen Momente als Anhaltspunkte in seinen Arbeitsalltag einbauen und Kraft tanken.

kulturkonfekt

„Kulturkonfekt“ ist eine – für den Laderaum eines Kombis konzipierte – Möbelserie bestehend aus einem Bettgestell (140x200cm), einem Tisch, einem Stuhl und einem anpassbaren Aufbewahrungssystem.