UpLift

„UpLift“ ist ein Hybrid-System, das die Nutzung von Sonnen- und Windenergie sinnvoll miteinander kombiniert und es durch die Platzierung auf Flachdächern ermöglicht, Energie im urbanen Raum auf erneuerbare Weise effizient und nachhaltig  zu erzeugen. 

Die Solarmodule können je nach Standort individuell ausgerichtet werden; der charakteristische vertikale Hybrid-Rotor ist für hohe Erträge bei variierenden Windverhältnissen optimiert. Ein Modul kann auf einer Grundfläche von vier Quadratmeter im Ganzjahresbetrieb somit ungefähr 1.000 kWh Strom durch die Kombination von Wind- und Sonnenenergie erzeugen und Netzschwankungen teilweise ausgleichen. 

In Berlin könnten demnach auf zehn Prozent der vorhandenen Dachflächen etwa 18 Prozent des Energiebedarfs der Hauptstadt produziert werden. Die Sichtbarkeit der Anlagen würde zudem die Akzeptanz der Bürger*innen für einen weiteren Ausbau erhöhen und dazu ermutigen, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen.

MO

Gestalten Sie Ihre „MO“: Die nachhaltige Beleuchtungslösung MO, die modulare Leuchte, die nachhaltiges Design revolutioniert, stellt sich vor. MO ist mehr als nur eine Leuchte, sie ist ein Ausdruck von Kreativität und ein Katalysator für positive Veränderungen. Dank der Modularität von MO können die Nutzer*innen die Designs beliebig kombinieren und so ihre persönliche Leuchte schaffen. 

Unser umweltfreundliches PLA-Material und die 3D-Drucktechnik fördern eine Kreislaufwirtschaft und minimieren die Umweltbelastung. MO setzt auf Nachhaltigkeit: Nichts ist geklebt; die Komponenten lassen sich sicher zusammenschrauben, was ein einfaches Recycling und eine spätere Wiederverwendbarkeit von Teilen und Material ermöglicht. 

Wählen Sie MO für Stil und Nachhaltigkeit. MO gibt dem Einzelnen die Möglichkeit, einen positiven Einfluss auszuüben, ohne dabei Kompromisse bei der Ästhetik einzugehen. Lassen Sie MO Ihre Welt mit Stil und Gewissen beleuchten: Deine Leuchte, dein Stil, deine Geschichte.

Bell Booth

In der aktuellen Situation suchen viele Menschen nach Möglichkeiten, ihre Leidenschaften von zu Hause aus zu verfolgen und sich selbst mehr Zeit zu widmen. Das betrifft auch Sprecher, die ihre Aufnahmen für Film und Fernsehen normalerweise im Studio absolvieren. Während der Corona-Pandemie war dies nicht möglich, auch konnten sich Anfänger oft keine Studiosessions leisten. 

Eine Lösung bietet der Aufbau einer schalldichten Kabine zu Hause, die es ermöglicht, sich akustisch gegenüber der Außenwelt zu isolieren. 

Die Kabine bietet einen anpassbaren Raum, um sich selbst ausdrücken zu können, während die Nachbarn ihre eigenen Träume verfolgen können. In der heutigen digitalen Welt sind ein Heimstudio und Plattformen wie YouTube und Spotify fast unverzichtbar. 

Die Kabine minimiert Außengeräusche, akustischer Schaumstoff optimiert den Klang, Tageslicht dringt durch ein Gitter in der Decke – und eine Belüftung sorgt für Komfort. Integrierte Beleuchtung schafft die passende Atmosphäre. Also, worauf wartest du?

CuCo

„CuCo“ ist ein interaktives Gerät, das Besucher*innen von Ausstellungen dabei hilft, die künstlerischen Konzepte von Kunstwerken jeglicher Art zu verstehen, indem es ihnen personalisierte Einblicke in die Exponate bietet und optimale Wege zwischen ihnen kartiert. Die maßgeschneiderten Informationen für Besucher*innenwerden durch die Anwendung von Personalisierungsprinzipien und die Analyse von Benutzerverhalten und Interessen mithilfe eines KI-basierten Algorithmus erstellt. CuCo übermittelt seine Informationen über die Kunstwerke akustisch – mittels gesprochenen Erzählungen – und führt die Besucher*innen mit Hilfe von Vibrationen (haptisches Feedback) durch die Ausstellung. Das Gerät benachrichtigt einen Benutzer, indem es intensiv vibriert, wenn ein Kunstobjekt, zu dem zusätzliche Informationen bereit stehen, sich in unmittelbarer Nähe befindet.

Agrineo

Die Effizienz von Mähdreschern lässt sich heutzutage aufgrund von ausgeschöpften Größenbeschränkungen nur geringfügig steigern. Die Abschlussarbeit antwortet hierauf mit dem Entwurf eines kompakten und kooperativen Schwarm-Mähdreschers. Jedes Fahrzeug ist mit einem Schneidwerk ausgestattet und kann das geerntete Getreide an das benachbarte Fahrzeug kettenartig weitergeben. Dies ermöglicht eine Effizienzsteigerung von 400% gegenüber herkömmlichen Mähdreschern. Jede Einheit kann ihr Schneidwerk kompakt auf das Fahrzeugdach klappen, was den Transport und die Lagerung des Schwarm-Mähdreschers sehr einfach und kosteneffizient macht. Die Verkleidung wurde mit beidseitig vier gleichen Verkleidungsteilen aus trapezartig gekanteten Aluminiumteilen gestaltet, um den Anspruch an einen ökologisch sinnvollen Materialeinsatz und zugleich eine gute Fertigbarkeit zu erfüllen.

From Filament to Product

Wie können Produkte aussehen, die in Teilen zuhause oder im FabLab 3D-gedruckt werden? Für welche Produkte ist diese Technik überhaupt sinnvoll? Das Masterprojekt „From Filament to Product – Entwurf eines hybriden 3D-Druck-Produkts“ geht diesen Fragen nach und überprüft grundlegende Gestaltungsregeln. Außerdem wird eine Technik etabliert, bei der die 3D-gedruckten Komponenten im Nachhinein gebogen werden, wodurch sie eine besser angepasste statische Beschaffenheit erlangen. 

Exemplarisch aufgezeigt wird dies anhand von 3D-gedruckten Möbelverbindern, bei denen Standard-Holzelemente aus dem Baumarkt durch Keil- und Exzenterverbindungen zusammengefügt werden. Durch die lösbaren Verbindungen können sämtliche Teile wiederverwendet oder in neuen Konstellationen zusammengestellt werden. Dies eignet sich besonders für kurzfristige Nutzungsszenarien wie Messen oder Pop-Up-Stores, aber auch für Privatpersonen, die Wert auf Flexibilität legen.

Entwicklung einer Sämaschine für die Syntropische Landwirtschaft

Die konventionelle Landwirtschaft steht vor mannigfaltigen Herausforderungen. Die Folgen des Klimawandels zeigen deutlich, dass es an der Zeit ist, althergebrachte Handlungsweisen zu überdenken und umweltschonendere Alternativen zu entwickeln. 

Ein möglicher Lösungsansatz kann die Syntropische Landwirtschaft sein. Das regenerative System klima- und biodiversitätsfreundlicher, nachhaltiger Anbautechniken und ist wesentlich geprägt vom Vorreiter Ernst Götsch, der als Landwirt und Forscher seit den frühen 1980er-Jahren die Reaktion der Natur auf die Bewirtschaftung von Flächen untersucht hat.

Im Zuge meiner Bachelorarbeit habe ich in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Syntropic eine Sämaschine entwickelt, die auf die speziellen Anforderungen dieses innovativen Landwirtschaftskonzeptes zugeschnitten ist. 

Mit diesem Projekt möchte ich die Zukunft der Landwirtschaft mitgestalten und eine Perspektive schaffen, die die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren und mit unserer Umwelt interagieren, nachhaltig verändert.

Augmenting Glasses

Die Brille als historisches Objekt, das in unserer Kultur und Gesellschaft sowie im persönlichen Leben von Brillenträger*innen eine wichtige Rolle einnimmt, scheint vor radikalen Veränderungen zu stehen.

Es ist zu erwarten, dass Augmented Reality als Schlüsseltechnologie in naher Zukunft den Touchscreen in unseren Händen ablösen könnte. Dadurch wird die Brille – nach Dekaden, in denen sie kaum weiterentwickelt wurde – plötzlich wieder zu einem gestalterisch relevanten Objekt, mit dem entsprechend vorsichtig umgegangen werden muss. Zumal durch den permanenten Einsatz digitaler Technologie und datenerfassender Sensorik im Alltag, der durch den Einsatz von AR-Geräten unweigerlich ausgelöst werden wird, weitere Herausforderungen entstehen.

Der Entwurf versucht, durch Design Lösungen für die entstehenden Herausforderungen zu finden. Vorgestellt wird ein visueller Prototyp, der dank seiner Gestaltung ein positiveres Bild der AR-Technologie zeichnen kann, und Anstöße für die künftige Auseinandersetzung mit diesem speziellen Objektfeld gibt.

Pelikan

Norddeutschland ist bekannt für das Meer und windige Tage. Mit der Form der Straßenlaterne sollte man den Norden bzw. das Meer assoziieren. Darüber hinaus verursacht die Leuchte durch ihre spezielle Form nur wenig Lichtverschmutzung. Der Name „Pelikan“ kam durch das äußere Erscheinungsbild der Laterne und die thematische Nähe zur Küste zustande.

Gegeneinander laufendn Windturbinen fangen Wind aus verschiedenen Richtungen und in unterschiedlicher Stärke auf und laden so den integrierten Akku auf, der die Laterne in der Dunkelheit mit Strom versorgt. Um die Effizienz zu steigern, sind die Turbinen freistehend direkt am Mast angebracht, um negative Strömungseinflüsse durch ein Gehäuse zu verhindern.

Biosphäre 1,618

Sind Monokulturen die einzige Lösung in der Agrarindustrie? Wie können wir die Landwirtschaft durch den Fortschritt der Technik im Bereich Information, Elektronik und Robotik neu definieren? Sollen wir uns von der Natur abtrennen oder in die Natur integrieren? Was ist das goldene Verhältnis zwischen Natur, Menschen und Maschine?

Das Projekt konzentriert sich auf die Konstruktion eines nachhaltigeren landwirtschaftlichen Systems, bei dem Mensch, Natur und Maschine einander respektieren und kooperieren. Die Mischkultur in einem Weinberg bildet den Kontext des Konzepts, das sich aus vier Anwendungsebenen zusammensetzt: Mobilität, Funktion, Service und System. 

Unterstützt von einer notwendigen Infrastruktur, kann ein vierbeiniger Roboter mithilfe funktioneller Module unterschiedliche Arbeiten ausführen. Dank des intelligenten Systems werden sämtliche Tätigkeiten effizient geplant und verwaltet.