

Ecos de la 13 – Zwischen Tourismus und Trauma
Name/n Absolvent*innen:Leon Heitmann
2025
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen Design
Master of Arts
Webseite
Kurzbeschreibung
Nach Jahrzehnten politischer, krimineller und vom Drogenhandel befeuerter Gewalt galt die Comuna 13 lange als einer der gefährlichsten Orte der Welt. Heute ziehen knallbunte Selfiespots, Murals und austauschbare Plastikfiguren Massen an – ein grelles, fast absurdes Tourismusspektakel.
In der Comuna 13 leben 160.000 Menschen „hinter den Kulissen“. Aber wie eigentlich? Die Ausstellung rückt die Stimmen der Bewohner:innen in den Fokus, die beide Leben in sich tragen: vor und nach dem Krieg. Photogrammetrische 3D-Scans und Fotografien verbinden ihre Erzählungen mit einer emotionalen, collageartigen Dokumentation. So entsteht eine Nähe, in der Stolz, Schmerz und Hoffnung spürbar werden.
Die Ausstellung führt durch touristische Bilderfluten in Räume, in denen großformatige 3D-Scan-Filme die Stimmen der Menschen tragen. Übergänge mit Wäscheleinen, auf denen mitgebrachte T-Shirts hängen, öffnen Momente des Reflektierens, bis lebensgroße Porträts eine direkte Begegnung ermöglichen.
Link zum Video
Credits Video: Video:Leon Heitmann, Stimme: Mariana Uribe
Leon Heitmann
2025
Design
Master of Arts
Kurzbeschreibung
Nach Jahrzehnten politischer, krimineller und vom Drogenhandel befeuerter Gewalt galt die Comuna 13 lange als einer der gefährlichsten Orte der Welt. Heute ziehen knallbunte Selfiespots, Murals und austauschbare Plastikfiguren Massen an – ein grelles, fast absurdes Tourismusspektakel.
In der Comuna 13 leben 160.000 Menschen „hinter den Kulissen“. Aber wie eigentlich? Die Ausstellung rückt die Stimmen der Bewohner:innen in den Fokus, die beide Leben in sich tragen: vor und nach dem Krieg. Photogrammetrische 3D-Scans und Fotografien verbinden ihre Erzählungen mit einer emotionalen, collageartigen Dokumentation. So entsteht eine Nähe, in der Stolz, Schmerz und Hoffnung spürbar werden.
Die Ausstellung führt durch touristische Bilderfluten in Räume, in denen großformatige 3D-Scan-Filme die Stimmen der Menschen tragen. Übergänge mit Wäscheleinen, auf denen mitgebrachte T-Shirts hängen, öffnen Momente des Reflektierens, bis lebensgroße Porträts eine direkte Begegnung ermöglichen.