Tunemate

„Tunemate„ ist ein interaktives, modulares Produkt, das für junge Klavierschüler*innen entwickelt wurde und ein innovatives Klavierübungserlebnis bietet. Das Design bleibt in das physische Klavier integriert und zielt darauf ab, die Übungsmotivation durch ein Level-System zu erhöhen. Durch das modulare Design verbessert „Tunemate“ das Engagement und die Spielbarkeit und ermöglicht es den Benutzern, ihre Lernreise individuell zu gestalten. Eines der Hauptmerkmale von „Tunemate“ sind die zwei Modi: Solo- und Matching-Modus. Im Matching-Modus können Spieler*innen aus der Ferne miteinander verbunden werden, was ein gemeinsames Musizieren über räumliche Grenzen hinweg ermöglicht. Im Solo-Übungsmodus verwendet „Tunemate“ eine eingebettete Kamera zur Erfassung der Handbewegungen, um Echtzeit-Feedback und Korrekturen zu liefern, so dass die Benutzer ihre Technik effektiv verfeinern können.

N.do

Wie wird Diabetes in Zukunft behandelt?

Da die Zahl der Diabetiker*innen stetig zunimmt, muss ein neues Bewusstsein für die Krankheit geschaffen werden. Neue Technologien sollen zu mehr Freiheit, Spontanität und einer Steigerung der Lebensqualität beitragen. „N.do“ ist ein Typ-1-Diabetes-Wearable, das KI-basierte Blutzuckermessung, Insulinabgabe und Kohlenhydratberechnung kombiniert. Ziel ist es, ein Wearable zu entwickeln, das alle Therapieschritte in einem vereint. Dank zukünftiger Technologien kann die Platzierung am Bauch durch die Platzierung am Handgelenk ersetzt werden. Durch die Anwendung von Microneedles wird das tägliche Stechen überflüssig. Das Wearable wird alle 72 Stunden aufgeladen und wiederbefüllt.

JOERGIE

Der Personalmangel in der Pflege verringert die Qualität der Behandlung der Patienten, sowie das ihnen zur verfügungsstehende, dringend benötigte Beschäftigungsangebot. Konzipiert wurde deshalb eine Sitzgelegenheit für Menschen aus allen Stadien der Alzheimer-Demenz, welche beruhigende sowie ablenkende Wirkungen erzeugt. Durch das Stecksystem sind die Armlehnen austauschbar und berücksichtigen somit individuelle Bedürfnisse. Patienten können verschiedene sensorische Reize erforschen, wobei ihre Sinne angeregt und kognitive Fähigkeiten verbessert werden. Hieraus resultieren positive Auswirkungen auf die Fingerfertigkeit des Patienten und dem Versteifen der Finger wird vorgebeugt. Das gesamte Möbel wird aus massivem Eichenholz gefertigt, wobei die Polsterung aus einem anti-mikrobiellen Bezug mit wasserfester und urinbeständiger Beschichtung besteht.

„JOERGIE“ soll nicht nur zur Steigerung des Wohlbefindens der Patienten beitragen, sondern auch zur Effizienz in medizinischen Einrichtungen.

A: 4, 6

Die Arbeit „A:4, 6“ ist eine experimentelle Untersuchung eines zweidimensionalen Ordnungssystems in einem dreidimensionalen Kontext. Ergebnis dieser Arbeit ist ein modulares Möbel für den Raum, welches der Norm „DIN 476“ zugrunde liegt, sowie die Dimension der Materialstärke mit berücksichtigt. Der Entwurf repräsentiert ein Konstrukt materialisierter Gedanken und ist gleichzeitig die Schaffung von Bedingungen, die die Anwendung von Normen widerspiegelt. Das Experiment liegt darin, das bekannte Format der Papiergrößen aus der jahrhundertealten Historie und Entwicklung in neue Formen, Raster und Materialien in die Gegenwart zu übersetzen.

elevon

Das Schreibtischsystem “elevon” ist ein vielseitiges und eigenständiges Möbelstück, das den Anforderungen des digitalen Arbeitens gerecht wird. Es handelt sich um einen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch mit hoher Modularität, zahlreichen Schnittstellen und intelligenten Bedienfunktionen. Es vereint moderne und minimalistische Ästhetik mit vielschichtigen Funktionen, die nachhaltig genutzt werden können. Es richtet sich an Nutzer*innen, die hochwertige Arbeitswerkzeuge schätzen. Die ergonomische Gestaltung gewährleistet eine langfristige und gesunde Nutzung des Schreibtisches und macht ihn weniger zu einem Luxusprodukt, sondern eher zu einem innovativen Werkzeug, das herausragt. Seine Möglichkeiten in der Modularität und bei der Aufbewahrung eröffnen neue Arbeitsabläufe für verschiedene Umgebungen. Dieses Design hinterfragt das herkömmliche Aussehen eines digitalen Arbeitsplatzes, fügt sich in die Welt zwischen heute und morgen ein und behält dabei den*die Nutzer*in im Blick.

Bedrock Jewelry

In meiner Bachelorarbeit habe ich mich mit Licht und Schatten auseinandergesetzt und mich intensiv mit den Gegensätzen hell & dunkel, warm & kalt, Lichtquelle und Schattenspiel befasst.
Ich habe mich an der Architektur und an Mineralien orientiert und somit meine Linien und Formen in Schmuck und Produkt umgesetzt.

Der Schattenwurf ist ein Gestaltungselement und ein Gestaltungsmerkmal meiner Arbeiten. Die einzelnen Elemente des Mobiles sind zweidimensional gebaut.
Der Schattenwurf hat eine gewisse Tiefe und wirkt somit dreidimensional.
Mit meiner Kollektion möchte ich die Gefühle der Menschen positiv beeinflussen und die Gedanken so lenken, dass man sich an dem Schatten und dem Lichtspiel erfreuen kann.

Durch den Schattenwurf der Schmuckstücke entstehen eine Art „Showpieces“.
Der Schmuck ist sehr minimalistisch und fein gearbeitet. Durch den Schattenwurf entstehen Projektionen, die den Schmuck größer erscheinen lassen.

Over the Top

Übertrieben, Kitsch, Konsum, Überfluss, provokant, unkonventionell, grenzüberschreitend. All diese Begriffe inspirierten mich bei meiner Konzeption und Formfindung. Sehr gerne arbeite ich großformatig, wodurch meine künstlerische Freiheit ausgelebt wird. Meine Leidenschaft gehört auffälligen Objekten, die sich von der Masse abheben. Die hier dargestellte Arbeit zum Thema „Over the Top“ soll durch Form, Farbe und Größe aus der Rolle fallen. Der Kopfschmuck, die damit verbundenen Ohrhänger und das Collier sollen ein Perspektivwechsel auf die klassischen Goldschmiedematerialien darstellen: Glassteine statt Diamanten, Farbe statt Gold. Aufgrund der Analyse von Status, Wertigkeit und Konsum traf ich die Entscheidung, mit Resten aus der Modeschmuckbranche zu arbeiten. Damit wollte ich diesen „Abfällen“ einen neuen Wert zukommen lassen. Die Wertigkeit hierbei liegt in der Arbeit, der Idee und der Rarität des Schmuckstücks.

Gestaltung als Querschnittsdisziplin – Nachhaltige Materialien in der Objektgestaltung

Die Arbeit „Gestaltung als Querschnittsdisziplin“ beschäftigt sich mit der Untersuchung und Entwicklung von neuen Anwendungsmöglichkeiten für das nachhaltige Material von eco-softfibre. Bei dem aus abgehobelten Lederfalzspänen hergestellten Material handelt es sich um einen schadstofffreien und kreislauffähigen Weichschaumstoff. Ziel ist es, das Material hinsichtlich seiner materiellen Eigenschaften und seiner Nutzbarkeit zu verbessern. Die Arbeit fungiert als Testlauf für ein Berufsfeld, das sich auf die Entwicklung und Optimierung nachhaltiger Materialien und Anwendungsformen konzentriert. In enger Zusammenarbeit mit eco-softfibre wurden neue Verbindungsmöglichkeiten, Verwendungsmöglichkeiten und Oberflächengestaltungen entwickelt, die den physikalischen Anforderungen des Materials entsprechen. Die Arbeit zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Designer*innen und Materialhersteller*innen innovative Lösungen für nachhaltige Produkte hervorbringen kann.

Der digitale Mutterpass

Der digitale Mutterpass ist eine mobile App für Schwangere und Ärzte. Sie begleitet die Schwangeren mit medizinischen Informationen zur Entwicklung des Babys und zum individuellen Gesundheitstracking. Die App soll nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch in der Nachsorge genutzt werden, um zur körperlichen Genesung der Mutter nach der Geburt, und, da viele Mütter unter Depressionen leiden, zu ihrer emotionalen Unterstützung beizutragen. Darüber hinaus kann mit der App die Trinkmenge, die Schrittzahl, der Blutzuckerwert bei Schwangerschaftsdiabetes und die Höhe des Blutdrucks aufgezeichnet und Laborwerte und Ultraschallbilder bereitgehalten werden. Fachbegriffe werden per Klick erklärt, sodass der Mutterpass auch von werdenden Eltern genutzt werden kann. 

Der digitale Mutterpass bietet im Vergleich zum Analogen aus den 1960er-Jahren eine einfache und effektive Möglichkeit, die medizinische Versorgung während der Schwangerschaft und der Nachsorge zu verbessern und die Gesundheit von Mutter und Kind zu fördern.

Integration in der Gemeinschaftsküche

Aus vielen Statistiken geht hervor, dass die Weltbevölkerung weiter wächst. In den Großstädten ist dieses Phänomen besonders stark zu spüren. In den letzten Jahrzehnten hat der Wohnungsbau auf die Nachfrage nach Wohnraum mit einer zunehmenden Verkleinerung der Wohnungen reagiert. Dies führt oft dazu, dass sich die Bewohner*innen in ihre „Höhle“ einschließen und das soziale Leben vernachlässigen. Hier können Wohnformen für mehrere Haushalte Abhilfe bringen, die Gemeinschaftsbereiche enthalten, den Dialog untereinander und die Bereitschaft zu gegenseitiger Hilfe fördern. Diese werden co-Housing oder co-Living genannt. 

Das Projekt basiert auf einer Gemeinschaftsküche. Dabei werden alle vorhandenen Objekte mit dem Ziel identifiziert und bewertet, die Küche auf eine neue Art wahrzunehmen. Auf dieser Grundlage sollen die Utensilien ein Gefühl der Einheit, des Teilens und der Einbeziehung vermitteln.