Die Arbeit untersuchte das Lebensende als bislang weitgehend unbeachteten Gestaltungsraum. Obwohl die Mehrheit der Menschen in Institutionen wie Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder Hospizen verstirbt, fehlen dort häufig räumliche und produktspezifische Angebote, die Autonomie, Würde und persönliche Identität bewahren.
Auf Grundlage designethnografischer Forschung wurde „BeiStand“ entwickelt – ein Möbelstück für den letzten Lebensraum. Im Fokus steht die Neuinterpretation des Beistelltisches am Pflegebett als Schnittstellenobjekt zwischen Patient:innen, Angehörigen und Pflegepersonen. Das Möbel integriert pflegerische Anforderungen und schafft zugleich Raum für individuelle Bedürfnisse, Rückzug und soziale Interaktion.
Als niedrigschwellige Intervention stärkt „BeiStand“ Selbstwirksamkeit und Lebensqualität im institutionellen Alltag und macht das Lebensende als relevante Gestaltungsaufgabe sichtbar.
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