Niklas Böll Supported by MAGAZIN

Niklas Böll supported by MAGAZIN

Im Rahmen des GDG bietet MAGAZIN einer ausgewählten Designerin / Designer die Möglichkeit einer 3-monatigen Residency im Berliner Produktentwicklungsbüro im B-Part.

Dabei bietet MAGAZIN einen intensiven Einblick in die Marktreifung eines M-Produkts von der Auswahl über die verschiedenen Schritte der Entwicklung bis hin zur Markteinführung. Wir vermitteln über dieses Mitwirken im Team Kenntnisse von Material und seinen Einsatzmöglichkeiten, Einblick in die prozessualen Phasen der Produktentwicklung von Ideenskizze bis zum Prototyp sowie Kenntnis von Umsetzung zur Marktreife.

Ausgewählt wurde 2019 Niklas Böll mit seinem Projekt Holz und Wasser.

Niklas Böll und Stephan Dornhofer im B-Part

Statement Niklas Böll

Was bringt dir die Förderung/ Zusammenarbeit? 
Die Förderung durch Magazin, verschafft mir einen sehr genauen Einblick in die Vorgehensweisen bei der Produktentwicklung und dem Designprozess im Entwicklungsbüro.

Wie beurteilst du die Zusammenarbeit? 
Die Zusammenarbeit mit dem Team von Magazin ist toll. Ich verfolge meine eigenen Projekte und bin im alltäglichem geschehen voll Eingebunden und involviert.

Was erhoffst du dir von der Förderung? 
Ich denke dass ich viel aus dieser Förderung mitnehmen kann, was Einfluss auf mich als Designer und meinen Werdegang in der Branche hat. 

Stephan Dornhofer und Niklas Böll

Statement Stephan Dornhofer
Geschäftsführer MAGAZIN

Wo sehen Sie den Wert der Förderung für den Absolventen?
Wir sehen die Zusammenarbeit für Niklas als eine Station zwischen Studium und Berufstätigkeit. Niklas besetzt hier keine klar umrissene Stelle. Er bringt sich bei der Wahl der Aufgaben ein und bekommt ein offenes Ohr, wenn er eigene Anliegen thematisieren möchte. Selbstverständlich bieten wir aber ein anderes Korsett, andere Einblicke und eine andere Akzentuierung als die Hochschule. Den Wert für Niklas sehen wir genau darin: Ein- und Überblick zu bekommen über den Beruf des Designers.

Welchen Wert hat die Förderung für Magazin? 
Auch wir profitieren durch den frischen Blick im Team. Niklas bereichert unsere Arbeitsgespräche und Diskussionen. Seine Überlegungen sind hilfreich und zielführend, seine selbstständige Projektarbeit trug schnell die ersten Früchte. Wir freuen uns daher sehr, Niklas in unserer Runde zu haben!

Warum haben Sie genau dieses Projekt ausgewählt?
Die Abschlussarbeit von Niklas besitzt eine ästhetische Qualität, die unser Interesse geweckt hat. Bei der eingehenden Betrachtung hat uns schließlich der sensible Umgang imponiert. Die Arbeit strahlt gestalterisches Wollen aus, aber auch Aufmerksamkeit, Gespür, Geduld und Neugierde für Material und Umwelt. Die ausgestaltete Mischung aus Erzählen und Zuhören hat uns überzeugt.

Stephan Dornhofer über MAGAZIN
Angefangen hat alles mit einer Idee, die damals revolutionär war. 1971 begannen wir, Produkte aus der Industrie- und Arbeitswelt für den Wohnbereich und den Alltag umzunutzen. Das eine hatte mit dem anderen vorher nichts zu tun und plötzlich war es selbstverständlich, sich mit dem Lagerregal aus Stahl und dem Glas aus der Gastronomie in den eigenen vier Wänden zu umgeben. Das war nicht einfach, denn die Märkte waren nicht transparent, die Bezugsquellen oft verborgen, die Recherche detektivisch.

Heute sehen wir unsere Aufgabe in der Sondierung des schier unendlichen Angebots. Wir schauen genau hin, wir selektieren vor und schaffen Ihnen eine übersichtliche und verlässliche Auswahl – Angelrute statt Schleppnetz sozusagen. Wir stellen Ihnen Produkte mit hohem Gebrauchswert vor, in bester Qualität, hochwertig verarbeitet, aus bewährten oder auch neuartigen Materialien. Dabei haben wir gerne mit Menschen zu tun, deren Haltung wir bei der Produktion dieser Produkte kennen. Wir bewegen uns abseits kurzlebiger Moden, denn was wir außerhalb der ausgetretenen Einkäuferpfade finden, das soll seine Nutzer viele Jahre begleiten. Viele Artikel gibt es nur im MAGAZIN und eine große Zahl an Produkten entwickeln und produzieren wir in Zusammenarbeit mit Designern und Herstellern selbst – Sie erkennen sie am M.