material driven, digitally produced

»material driven, digitally produced« ist eine Untersuchung digital gesteuerter Fertigungsprozesse. In einem experimentellen Verfahren habe ich die keramische Technik des Schlickergusses durch die Verwendung eines Roboters adaptiert und dabei eine Serie von Porzellangefäßen hergestellt.

Antonym

Eine Sammlung von Keramik- und Glasexperimenten, bestehend aus Paaren, Gruppen und Serien von Objekten.

2-3-4D

In dieser Masterarbeit wurde ein Sitzelement für den Transport von Babys und Kleinkindern gestaltet. Die Anwendung steht exemplarisch für die Einführungsphase der neuen Technologie 3D-Druck auf Textilien und 4D-Textilien. Das Sitzelement wurde ausgewählt, weil es sich am besten eignet, die Potenziale der Technologie anwendungsbezogen zu erproben.

EINE LÖSLICHE LÖSUNG

EINE LÖSLICHE LÖSUNG ist ein Projekt über Materialentwicklung und Verpackung. Es besteht aus zwei wasserlöslichen Verpackungen aus einem entwickelten Material, das nach Gebrauch in ein neues Produkt umgewandelt und vollständig verwendet werden kann. Sie sind nachhaltige und biologisch abbaubare Verpackung für flüssige und cremige Inhalte auf Öl- bzw. Alkoholbasis aus einer entwickelte Folie, die aus einem natürlichen Harz hergestellt wurden. Sie werden als Kosmetikverpackung für Körperöl eingesetzt. Die Verpackungen selbst können komplett aufgebraucht werden, und gibt es nach dem Gebrauch keinen Abfall mehr: Da das Harz für Haut und Haar sehr gesund ist, kann man die leere Verpackung als Gesichtsmaske, Scrub, Waschgel und Haarpflege benutzten. Der Holzständer kann für das neue Produkt reserviert werden. Das gesamte Produkt ist absolut nachhaltig und biologisch abbaubar. Es gibt keinen Müll der Entsorgungsprobleme aufwirft.

Kunststoffhandwerk

Es ist eine neue Form der handwerklichen Kunststoffbearbeitung im Rahmen des Recyclings. Dazu habe ich eine beheizbare, mobile Plattenpresse gebaut, mit welcher ich Plattenmaterial aus Abfällen herstelle. Im Zuge der Arbeit habe ich auch neue Techniken, wie die „freie Kunststoffbläserei“, entworfen. Zum Ende des Diploms entstand ein Beistelltisch als beispielhaftes Produkt für diese Verfahren.

MATERIAL MIND

Auf den ersten Blick zeigt MATERIAL MIND monolithische Quader. Die Raumobjekte LIQUID und SOLID zeigen mit ihren gestalteten Oberflächen jeweilige Aspekte von Stahl als abstrahiertes Bild. Doch die Quader zeigen auch Öffnungen: Schmale Fugen, durch die Licht dringt. Reicht die Möglichkeit, das Offen-lassen, die Neugierde darüber, was sich im Inneren verbirgt, um in Interaktion zu treten? Durch eine Interaktion können neue Architekturen und Formationen entstehen. Und so definieren LIQUID und SOLID weniger eine Skulptur, als eher einen Agitator, wie es auch häufig in der Minimal Art konzeptioniert ist. Die neue Architektur ermöglicht einen Einblick ins Innere. Auch die Rückseiten zeigen Spuren der Bearbeitung. Die Struktur bleibt also nicht nur Oberfläche, sondern bildet Substanz. Und dennoch zeigt sich ein Kontrast zwischen Innen und Außen, zwischen dem Gestalteten und dem Puren. Die sinnliche Erfahrung liefert neue Erkenntnisse über das Material. Die Oberfläche bietet eine Vielzahl an visuellen Reizen, wenn sich die Strukturen durch Licht und Schatten verändern, und den haptischen Eindruck, wenn man über die Oberfläche streicht. Man erfährt das Gewicht, wenn man die Bauteile umsetzt. Man hört den Klang, wenn man das Material absetzt.

ISO16

ISO16 ist ein Kaffee-Set aus Limoges Porzellan, welches es mithilfe von konstruktiven und materialspezifischen Eigenschaften ermöglicht, die Hände vor dem heißen Getränk zu schützen.

Faser.Faden.Filament.

Das Projekt befasst sich mit dem Prozess des Filamentwickelverfahrens und zeigt mögliche Potenziale für die Anwendung dieser Herstellungsmethode im Bereich des Produktdesigns auf. Die entstandene Studie besteht aus zwei Modulen, die mit einem Textilscharnier verbunden sind und so in verschiedenen Konfigurationen genutzt werden können. Gefertigt wurden die Bauteile im Filamentwickelverfahren aus Hanfgarn und einem Matrixmaterial zur Verstärkung bestimmter Bereiche. Das so entstandene Objekt schreibt kein festes Nutzungsszenario vor, vielmehr kann man damit experimentieren und mit dem eigenen Körper die Leistungsfähigkeit des neu geschaffenen Material- und Konstruktionssystems erfahren. Auch die unterschiedlichen Oberflächen und Materialzustände können durch diese Benutzung erkundet werden. Je nach Position sitz man auf weichen oder harten Flächen, eben oder schräg, mit oder ohne Lehne.

AGA

Ein Faserverbundstoff der zum wesentlichen aus einem Algenauszug besteht

ISSO

ISSO ist eine Reihe an essbaren Schalen, Gläsern und Utensilien aus getrocknetem Obst- und Gemüsemus, sie werden in Gips-Formen mit Hilfe eines Dörrofens getrocknet. Dabei werden die Zutaten konserviert und haltbar gemacht. Es entsteht ein in Form getrocknetes Fruchtleder, das direkt mit der Speise gegessen wird.